Trabrennen: Pferdeflüsterin mit feinem Gespür

Sarah Kube ist eine der besten Trabrennfahrerinnen Deutschlands. Freitag startet sie mit ihrem Partner Thorsten Tietz in Mariendorf.

Berlin.  Es fing an wie bei so vielen Mädchen: mit Ponys. Schon als Siebenjährige half Sarah Kube mit, die Tiere auf der Mariendorfer Trabrennbahn zu pflegen. Mit ihren Eltern wohnte sie damals nur einen Steinwurf von der Anlage entfernt – der Pferdesport war allgegenwärtig. Bald kaufte sie sich ein eigenes Pferd, mit 16 erwarb sie eine Fahrerlizenz. Inzwischen gehört Kube (32) zu den besten Amateurfahrerinnen in Deutschland. Zweimal, 2011 und 2015, gewann sie schon den Titel der Championesse des Jahres für die meisten Siege in einer Saison; auch in diesem Jahr liegt sie mit bislang zehn Siegen wieder in Front. Zweimal startete sie zudem bei der EM, wurde dort einmal Vierte.

Rolf Hafvenström erkannte das große Talent

Viele Amateure tun sich schwer, in der Szene Fuß zu fassen, vor allem, wenn sie immer nur mit ihrem eigenen Pferd am Start sind. Doch Sarah Kube hatte Glück: Ihr erster Trainer Rolf Hafvenström, ein Schwede, förderte sie und gab ihr die Gelegenheit, auch mit anderen Pferden zu fahren. Er schätzte ihr Gespür für die Tiere und ihre Fähigkeit, sich auch auf fremde Pferde gut einzustellen. Auch ihr jetziger Trainer Thorsten Tietz hält viel von ihr, in jeder Beziehung. Die beiden sind seit sieben Jahren auch privat ein Paar. Zu Hause sind die Pferde Gesprächsthema Nummer eins. "Da sind wir durchaus unterschiedlicher Meinung", sagt Kube. Wenn etwa ein Tier verkauft werden soll, betrachte Tietz die Sache rein geschäftlich. "Ich bin dagegen eher gefühlsduselig und trenne mich nur u...

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