Verlosung: Das Ehrenfeld-Hopping geht in die nächste Runde

Im Interview sprechen die Organisatoren darüber, was die Besucher erwartet.

Konzerte und DJ-Auftritte, aber auch Lesungen, Comedy und Kunst – das Ehrenfeld-Hopping hat sich im Laufe der Jahre verändert. Warum Ehrenfeld und ein Hopping eine fantastische Kombination sind, was es mit dem Secret-Location-Spiel auf sich hat und worauf sich die Besucher noch freuen dürfen, darüber sprechen die Organisatoren Sören Ruppenthal (25) und Jens Ponke (39).

Das 24. Ehrenfeld-Hopping steht vor der Tür – was hat sich im Laufe der Jahre verändert?

Jens Ponke: Wir kümmern uns seit zehn Jahren um die Organisation und haben uns seitdem von acht Kneipen und 2000 Teilnehmern auf 23 Kneipen und knapp 20 000 Teilnehmer vergrößert. Auch sind wir viel programmlastiger geworden. Anfangs ging es hauptsächlich darum, durch die Kneipen zu ziehen, Stempel zu sammeln und dafür dann Freigetränke zu bekommen. Das war uns irgendwann nicht mehr genug. Ehrenfeld hat eine so große Entwicklung durchgemacht, hier ist viel Subkultur und auch Mainstream angekommen – da wäre es Schwachsinn, das an einem solchen Abend nicht auch zu zeigen. Daher bieten wir neben Musik auch Kunst, Lesungen und Comedy. So ein Event kann langfristig nur interessant bleiben, wenn es die Strömungen auch mitnimmt – und davon gibt es in Ehrenfeld reichlich.

Sören Ruppenthal: Genau. Und es entwickelt sich nach wie vor immer weiter. Besonders auch mit den immer neuen Locations – wie in diesem Jahr zum Beispiel Bumann & Sohn oder die Stapelbar. Die integrieren sich super ins Hopping und sorgen für frischen Wind.

Gutes Thema – was gibt es denn noch für Neuheiten dieses Jahr?

Ponke: Für dieses Jahr haben wir uns ein Spiel ausgedacht – das Secret-Location-Spiel. Es geht darum, zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort zu sein. Wie genau das funktioniert, kann auf unserer Homepage nachgelesenen werden.

Aber was in der geheimen Location stattfindet, das verraten Sie doch bestimmt schon, oder?

Ponke: Na, gut. Den Akt können wir ruhig schon verraten: Es wird „The Great Joy Leslie“ sein. Das klingt erst mal etwas bieder, denn es handelt sich um einen Zauberer. Der ist aber mittlerweile auf vielen Festivals unterwegs und macht seine Show auf eine extrem charmante Art und Weise, wobei er sich auch gern selbst mal auf dem Kieker hat. Das ist echt lustig.

Was sind Ihre persönlichen Highlights? Bei rund 50 Programmpunkten müssen Sie ja auch entscheiden, wo Sie hingehen.

Ponke: Die Band „Die Sonne“ um 20.30 Uhr in den Hängenden Gärten von Ehrenfeld würde ich mir auf jeden Fall anschauen – die mag ich ganz gerne.

Ruppenthal: Ich würde unbedingt ins Lizbät gehen, dort spielt um 20 Uhr „The Blues against Youth“.

Ponke: Auch die Party im Neptunbad gehört zu den Highlights. Es ist ein sehr beeindruckendes Gebäude mit seiner Mosaik-Glas-Decke. Es ist schon etwas sehr Spezielles, dort zu feiern.

Was ist am Ehrenfeld-Hopping so besonders im Vergleich zu ähnlichen Events?

Ponke: Wir sind das älteste und größte Hopping der Stadt. Dazu sind bei uns mit wenigen Ausnahmen alle Events kostenlos – das ist auch nicht immer so. Wir stellen das Programm nicht zusammen, das machen die Locations selbst – und das ist uns auch wichtig. Die Läden sollen das machen, wovon sie denken, dass es gut zu ihnen passt. Nur wenn ganz viele Köpfe, Geschmäcker und Ideen zusammenkommen, kann Ehrenfeld bestmöglich repräsentiert werden.

Ruppenthal: Auch haben wir eine Programmverpflichtung. Bedeutet: Jeder, der teilnimmt, muss auch etwas bieten – Konzerte, Lesungen oder ähnliches. Einige haben auch mehrere Acts am Abend.

Nächstes Jahr gibt es ein kleines Jubiläum zu feiern. Wäre das nicht eine Gelegenheit für große Veränderungen?

Ruppenthal: Wir verändern uns ja ständig. Wir arbeiten damit, was der Stadtteil für uns bereithält. Was das im nächsten Jahr sein wird, können wir jetzt noch nicht sagen. Vielleicht ist dann ja mal ein Markt dabei, wenn wir eine passende Fläche finden. Aber die Zeit muss zeigen, was passiert. Und es passiert viel.

Das Gespräch führte Alena Staffhorst

Ehrenfeld-Hopping: Infos und Verlosung

Das Ehrenfeld-Hopping am 8. April beginnt traditionell um 18 Uhr mit dem Night-Shopping. Bis 23 Uhr haben einige Geschäfte ihre Türen offen. Bei den Gastronomen startet das Programm zwischen 19 und 20.30 Uhr und reicht von Konzerten über Lesungen und DJ-Acts bis hin zu Theater und Kunst. Zwei Shuttle-Busse fahren die Gäste zwischen den Locations hin und her – natürlich auch mit Programm: In einem Bus wartet ein Slammer, in dem anderen zwei Musiker. 

Die Hopping-Party startet um 23 Uhr im Helios 37. Wer in seinem Hopping-Pass mindestens fünf Stempel hat, zahlt für den Eintritt dort sowie auf der Party im Neptunbad nur acht statt zehn Euro.

Die Stadtteil-Redaktion verlost fünf mal zwei All-Area-Festival-Bändchen, mit denen man umsonst auf die bezahlpflichten Konzerte und die Party im Neptun-Bad kommt. Wer je zwei dieser Bändchen gewinnen möchte, kann der Stadtteil-Redaktion eine E-Mail schicken mit dem Stichwort „Durch Ehrenfeld hüpfen janz umsonst“. (sta)

E-Mail an die Stadtteil-Redaktion: ksta-stadtteile@dumont.de.

Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier: www.ehrenfeld-hopping.de....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen