„Tragödie wird untergraben“: Heftiger Protest aus Israel gegen Synagogen-Neubau

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Die Pläne zum Neubau der Synagoge am Joseph-Carlebach-Platz in Rotherbaum ziehen immer mehr Kritik auf sich. Bereits im Dezember wurde eine Stellungnahme veröffentlicht, in der acht Experten Argumente gegen den historisierenden Neubau und für eine breite Diskussion vorbrachten. Jetzt regt sich auch in Israel Widerstand – 45 Historiker, Künstler und Bürger mit Wurzeln in der Hansestadt unterschrieben neuerlich eine Stellungnahme: Ein Neubau würde „die Tragödie, die von den Nazis verübt wurde, untergraben“. Initiator ist der Antisemitismusforscher Moshe Zimmermann aus Jerusalem, der einst selbst in Hamburg lebte und die Stellungnahme im Dezember ebenfalls unterschrieb. Er suchte in Israel nach weiteren Unterstützern für seinen Vorstoß. In dem Schreiben, welches der MOPO vorliegt, heißt es: „Wir möchten unseren Widerspruch bekunden, auf dem Joseph-Carlebach-Platz, dem einstigen Bornplatz, eine Synagoge zu errichten, die der großen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo