Trauer um William Hurt: Oscar-Preisträger stirbt mit 71 Jahren

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William Hurt starb eine Woche vor seinem 72. Geburtstag. (Bild: 2016 Charley Gallay / Getty Images for Amazon Studios)
William Hurt starb eine Woche vor seinem 72. Geburtstag. (Bild: 2016 Charley Gallay / Getty Images for Amazon Studios)

Mit Filmen wie "Der große Frust" oder "Der Kuss der Spinnenfrau" wurde William Hurt seinerzeit weltweit bekannt. Nun ist der US-Schauspieler im Alter von 71 Jahren gestorben.

Er war ein gern gesehener Star in Hollywood-Produktionen: William Hurt spielte in Dutzenden Filmen und wurde mehrmals für einen Oscar nominiert. Nun ist der Schauspieler im Alter von 71 Jahren gestorben. Dies berichten US-Medien unter Berufung auf Hurts Sohn Will. Demnach starb der Schauspieler im US-Bundesstaat Oregon "friedlich, umgeben von seiner Familie" eines natürlichen Todes. Ob seine Krebserkrankung Grund für seinen Tod war, ist nicht bekannt. 2018 war bei dem vierfachen Vater Prostatakrebs im Endstadium diagnostiziert worden. Obwohl sich der Krebs bereits auf seine Knochen ausgebreitet hatte, verkündete Hurt im selben Jahr, dass eine alternative Art der Chemotherapie sein Leben gerettet habe.

William Hurt wurde am 20. März 1950 in Washington geboren. Von 1972 bis 1976 studierte er an der renommierten Julliard-Schule in New York City Schauspielerei. Seine eigentliche Karriere begann Anfang der 1980er-Jahre: In "Der große Frust" (1983) spielte er einen jungen Mann, der den Tod eines Freundes verkraften muss. Zwei Jahre später verkörperte Hurt in "Der Kuss der Spinnenfrau" einen homosexuellen Häftling in Brasilien.

Zahlreiche Stars nehmen Abschied auf Twitter

Für die Rolle wurde er 1986 als Bester Hauptdarsteller mit einem Academy Award ausgezeichnet. In den darauffolgenden Jahren wurde Hurt drei weitere Male für einen Oscar nominiert: als bester Hauptdarsteller in "Gottes vergessene Kinder" aus dem Jahr 1986 und in "Nachrichtenfieber - Broadcast News" aus dem Jahr 1987. Seine letzte Oscar-Nominierung erhielt er 2006 in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" in "A History of Violence". Zuletzt war Hurt in Blockbustern wie der "Avengers"-Filmreihe zu sehen.

Nach Bekanntwerden des Todes nahmen zahlreiche namhafte Kollegen in den sozialen Netzwerken Abschied: Der australische Schauspieler Russell Crowe etwa erinnerte sich auf Twitter an die gemeinsame Arbeit zurück: "Bei Robin Hood wusste ich, dass er dafür bekannt war, charakterbezogene Fragen zu stellen, und so hatte ich eine Akte über das Leben von William Marshall zusammengestellt. Er suchte mich auf, als er am Drehort eintraf. Ich überreichte ihm den Stapel. Ich weiß nicht, ob ich jemals ein breiteres Lächeln gesehen habe." Auch der Bestseller-Autor Stephen King, der Autor Piers Morgan sowie der Schauspieler Antonio Banderas zeigten sich tieftraurig über den Tod ihres Kollegen.

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