Trauerraum: Hausotter-Grundschule: Gedenken an tote Mitschülerin

Die Hausotter-Grundschule richtet in Erinnerung an die verstorbene Elfjährige einen Trauerraum für Schüler und Lehrer ein.

Für die meisten Schüler dürfte es am Montag ein gewöhnlicher erster Schultag nach den Winterferien gewesen sein. Nicht so für die 500 Schüler der Hausotter-Grundschule in Reinickendorf. Zwei Wochen ist es jetzt her, dass bekannt wurde, dass sich eine elfjährige Schülerin so schwer verletzt hatte, dass sie wenig später im Krankenhaus an den Folgen gestorben war. Wie es zu dem tragischen Vorfall kam, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

Mit einer Schweigeminute gedachten Eltern des toten Mädchens am Montagmorgen, nachdem sie ihre Kinder zum Unterricht gebracht hatten – in einem Brief hatte die Schule den Eltern geraten, die Kinder bis zur Schule zu begleiten, damit sie nicht von Reportern angesprochen werden. Im Anschluss lud Schulleiterin Daniela Walter die Eltern zu einem Gespräch in die Turnhalle ein. Nach Angaben einer Mutter kündigte die Leiterin dabei für diese Woche Elternabende in allen Klassen an.

Um den Tod der Mitschülerin verarbeiten zu können, wurde in Absprache mit der Familie des verstorbenen Mädchens in der Schule ein Trauerraum eingerichtet, den die Betroffenen selbst gestalten können. „Der wird auch sehr gut angenommen“, sagte Beate Stoffers, Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die selbst dort war. Nach und nach kämen Schüler mit ihren Lehrern an den Gedenkort, um innezuhalten, aber auch, um offen miteinander zu sprechen.

In dem Zimmer stünden ein Regal mit vielen Kerzen, auf einem Tisch hätten Schüler Bilder und Fotografien hinterlassen. „Aber keine Bilder des verstorbenen Mädchens“, sagte Stoffers. An einer Wand seien Briefe der Schüler an das verstorbene Mädchen aufgehängt worden.

Auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingehen

Auch die vor der Schule hinterlegten Zeichen der Anteilnahme wie Plüschtiere und Andenken sind in dem Trauerraum ausgestellt – das haben sich die Eltern der elfjährigen Schülerin so gewünscht, heißt es. Außerdem lasse die Witterung es nicht zu, dass die Sachen dauerhaft draußen stünden. „An einem Stehtisch haben Schüler und Lehrer die Möglichkeit, ihre Gedanken niederzuschreiben“, sagte die Sprecherin. Dafür liege eine Mappe aus. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) legte einen Kranz in dem Trauerraum der Schule nieder.

Lehrer und Schüler kommen gemeinsam in den Trauerraum, um das Erlebte zu verarbeiten, miteinander zu sprechen. Vor Ort sind auch Schulpsychologen und Sozialarbeiter. „In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden“, schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. „Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.“

Das Wichtigste sei es nach Angaben der Senatsverwaltung in Absprache mit der Schulleitung noch in dieser Woche mit Elternabenden zu beginnen. „Die Klasse des betroffenen Mädchens wird eine gesonderte Sprechstunde im schulpsychologischen Beratungszentrum bekommen“, sagte Senatssprecherin Beate Stoffers.

Am Montag fand nach Angaben der Bildungsverwaltung zudem der erste Kontakt mit dem Gewaltpräventions­experten der Freien Universität zu Berlin, Professor Herbert Scheithauer, statt. Gemeinsam werden sich der Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles, die Leitung der Hausotter-Grundschule, Lehrer sowie der Experte für Gewaltprävention über das weitere Vorgehen beraten und die nächsten Schritte einleiten.

Lehrer und Eltern werden im Umgang mit Kindern geschult

Fest steht, dass Eltern und Lehrer schnellstmöglich geschult werden müssen, wie sie am besten mit den Kindern über die Situation sprechen können und auf ihre Bedürfnisse eingehen. „Das Ziel ist es, die Kinder aufzufangen und sie zu unterstützen. Wenn im Unterricht Fragen aufkommen, dann kann man sie nicht ignorieren. Man muss darauf eingehen“, sagte Beate Stoffers und ergänzte: „Gerade wenn Kinder Sorgen haben, können sie auch nicht lernen.“

Aus diesem Grund werden die Schulpsychologen so lange vor Ort bleiben, wie sie gebraucht werden, kündigte die Senatsverwaltung an. Auch, damit irgendwann wieder Normalität einkehren kann und eine Lernatmosphäre geschaffen wird.

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Für die meisten Schüler dürfte es am Montag ein gewöhnlicher erster Schultag nach den Winterferien gewesen sein. Nicht so für die 500 Schüler der Hausotter-Grundschule in Reinickendorf. Zwei Wochen ist es jetzt her, dass bekannt wurde, dass sich eine elfjährige Schülerin so schwer verletzt hatte, dass sie wenig später im Krankenhaus an den Folgen gestorben war. Wie es zu dem tragischen Vorfall kam, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

Mit einer Schweigeminute gedachten Eltern des toten Mädchens am Montagmorgen, nachdem sie ihre Kinder zum Unterricht gebracht hatten – in einem Brief hatte die Schule den Eltern geraten, die Kinder bis zur Schule zu begleiten, damit sie nicht von Reportern angesprochen werden. Im Anschluss lud Schulleiterin Daniela Walter die Eltern zu einem Gespräch in die Turnhalle ein. Nach Angaben einer Mutter kündigte die Leiterin dabei für diese Woche Elternabende in allen Klassen an.

Um den Tod der Mitschülerin verarbeiten zu können, wurde in Absprache mit der Familie des verstorbenen Mädchens in der Schule ein Trauerraum eingerichtet, den die Betroffenen selbst gestalten können. „Der wird auch sehr gut angenommen“, sagte Beate Stoffers, Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die selbst dort war. Nach und nach kämen Schüler mit ihren Lehrern an den Gedenkort, um innezuhalten, aber auch, um offen miteinander zu sprechen.

In dem Zimmer stünden ein Regal mit vielen Kerzen, auf einem Tisch hätten Schüler Bilder und Fotografien hinterlassen. „Aber keine Bilder des verstorbenen Mädchens“, sagte Stoffers. An einer Wand seien Briefe der Schüler an das verstorbene Mädchen aufgehängt worden.

Auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingehen

Auch die vor der Schule hinterlegten Zeichen der Anteilnahme wie Plüschtiere und Andenken sind in dem Trauerraum ausgestellt – das haben sich die Eltern der elfjährigen Schülerin so gewünscht, heißt es. Außerdem lasse die Witterung es nicht zu, dass die Sachen dauerhaft draußen stünden. „An einem Stehtisch haben Schüler und Lehrer die Möglichkeit, ihre Gedanken niederzuschreiben“, sagte die Sprecherin. Dafür liege eine Mappe aus. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) legte einen Kranz in dem Trauerraum der Schule nieder.

Lehrer und Schüler kommen gemeinsam in den Trauerraum, um das Erlebte zu verarbeiten, miteinander zu sprechen. Vor Ort sind auch Schulpsychologen und Sozialarbeiter. „In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden“, schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. „Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.“

Das Wichtigste sei es nach Angaben der Senatsverwaltung in Absprache mit der Schulleitung noch in dieser Woche mit Elternabenden zu beginnen. „Die Klasse des betroffenen Mädchens wird eine gesonderte Sprechstunde im schulpsychologischen Beratungszentrum bekommen“, sagte Senatssprecherin Beate Stoffers.

Am Montag fand nach Angaben der Bildungsverwaltung zudem der erste Kontakt mit dem Gewaltpräventions­experten der Freien Universität zu Berlin, Professor Herbert Scheithauer, statt. Gemeinsam werden sich der Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles, die Leitung der Hausotter-Grundschule, Lehrer sowie der Experte für Gewaltprävention über das weitere Vorgehen beraten und die nächsten Schritte einleiten.

Lehrer und Eltern werden im Umgang mit Kindern geschult

Fest steht, dass Eltern und Lehrer schnellstmöglich geschult werden müssen, wie sie am besten mit den Kindern über die Situation sprechen können und auf ihre Bedürfnisse eingehen. „Das Ziel ist es, die Kinder aufzufangen und sie zu unterstützen. Wenn im Unterricht Fragen aufkommen, dann kann man sie nicht ignorieren. Man muss darauf eingehen“, sagte Beate Stoffers und ergänzte: „Gerade wenn Kinder Sorgen haben, können sie auch nicht lernen.“

Aus diesem Grund werden die Schulpsychologen so lange vor Ort bleiben, wie sie gebraucht werden, kündigte die Senatsverwaltung an. Auch, damit irgendwann wieder Normalität einkehren kann und eine Lernatmosphäre geschaffen wird.

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In dem Zimmer stünden ein Regal mit vielen Kerzen, auf einem Tisch hätten Schüler Bilder und Fotografien hinterlassen. „Aber keine Bilder des verstorbenen Mädchens“, sagte Stoffers. An einer Wand seien Briefe der Schüler an das verstorbene Mädchen aufgehängt worden.

Auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingehen

Auch die vor der Schule hinterlegten Zeichen der Anteilnahme wie Plüschtiere und Andenken sind in dem Trauerraum ausgestellt – das haben sich die Eltern der elfjährigen Schülerin so gewünscht, heißt es. Außerdem lasse die Witterung es nicht zu, dass die Sachen dauerhaft draußen stünden. „An einem Stehtisch haben Schüler und Lehrer die Möglichkeit, ihre Gedanken niederzuschreiben“, sagte die Sprecherin. Dafür liege eine Mappe aus. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) legte einen Kranz in dem Trauerraum der Schule nieder.

Lehrer und Schüler kommen gemeinsam in den Trauerraum, um das Erlebte zu verarbeiten, miteinander zu sprechen. Vor Ort sind auch Schulpsychologen und Sozialarbeiter. „In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden“, schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. „Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.“

Das Wichtigste sei es nach Angaben der Senatsverwaltung in Absprache mit der Schulleitung noch in dieser Woche mit Elternabenden zu beginnen. „Die Klasse des betroffenen Mädchens wird eine gesonderte Sprechstunde im schulpsychologischen Beratungszentrum bekommen“, sagte Senatssprecherin Beate Stoffers.

Am Montag fand nach Angaben der Bildungsverwaltung zudem der erste Kontakt mit dem Gewaltpräventions­experten der Freien Universität zu Berlin, Professor Herbert Scheithauer, statt. Gemeinsam werden sich der Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles, die Leitung der Hausotter-Grundschule, Lehrer sowie der Experte für Gewaltprävention über das weitere Vorgehen beraten und die nächsten Schritte einleiten.

Lehrer und Eltern werden im Umgang mit Kindern geschult

Fest steht, dass Eltern und Lehrer schnellstmöglich geschult werden müssen, wie sie am besten mit den Kindern über die Situation sprechen können und auf ihre Bedürfnisse eingehen. „Das Ziel ist es, die Kinder aufzufangen und sie zu unterstützen. Wenn im Unterricht Fragen aufkommen, dann kann man sie nicht ignorieren. Man muss darauf eingehen“, sagte Beate Stoffers und ergänzte: „Gerade wenn Kinder Sorgen haben, können sie auch nicht lernen.“

Aus diesem Grund werden die Schulpsychologen so lange vor Ort bleiben, wie sie gebraucht werden, kündigte die Senatsverwaltung an. Auch, damit irgendwann wieder Normalität einkehren kann und eine Lernatmosphäre geschaffen wird.

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Für die meisten Schüler dürfte es am Montag ein gewöhnlicher erster Schultag nach den Winterferien gewesen sein. Nicht so für die 500 Schüler der Hausotter-Grundschule in Reinickendorf. Zwei Wochen ist es jetzt her, dass bekannt wurde, dass sich eine elfjährige Schülerin so schwer verletzt hatte, dass sie wenig später im Krankenhaus an den Folgen gestorben war. Wie es zu dem tragischen Vorfall kam, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

Mit einer Schweigeminute gedachten Eltern des toten Mädchens am Montagmorgen, nachdem sie ihre Kinder zum Unterricht gebracht hatten – in einem Brief hatte die Schule den Eltern geraten, die Kinder bis zur Schule zu begleiten, damit sie nicht von Reportern angesprochen werden. Im Anschluss lud Schulleiterin Daniela Walter die Eltern zu einem Gespräch in die Turnhalle ein. Nach Angaben einer Mutter kündigte die Leiterin dabei für diese Woche Elternabende in allen Klassen an.

Um den Tod der Mitschülerin verarbeiten zu können, wurde in Absprache mit der Familie des verstorbenen Mädchens in der Schule ein Trauerraum eingerichtet, den die Betroffenen selbst gestalten können. „Der wird auch sehr gut angenommen“, sagte Beate Stoffers, Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die selbst dort war. Nach und nach kämen Schüler mit ihren Lehrern an den Gedenkort, um innezuhalten, aber auch, um offen miteinander zu sprechen.

In dem Zimmer stünden ein Regal mit vielen Kerzen, auf einem Tisch hätten Schüler Bilder und Fotografien hinterlassen. „Aber keine Bilder des verstorbenen Mädchens“, sagte Stoffers. An einer Wand seien Briefe der Schüler an das verstorbene Mädchen aufgehängt worden.

Auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingehen

Auch die vor der Schule hinterlegten Zeichen der Anteilnahme wie Plüschtiere und Andenken sind in dem Trauerraum ausgestellt – das haben sich die Eltern der elfjährigen Schülerin so gewünscht, heißt es. Außerdem lasse die Witterung es nicht zu, dass die Sachen dauerhaft draußen stünden. „An einem Stehtisch haben Schüler und Lehrer die Möglichkeit, ihre Gedanken niederzuschreiben“, sagte die Sprecherin. Dafür liege eine Mappe aus. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) legte einen Kranz in dem Trauerraum der Schule nieder.

Lehrer und Schüler kommen gemeinsam in den Trauerraum, um das Erlebte zu verarbeiten, miteinander zu sprechen. Vor Ort sind auch Schulpsychologen und Sozialarbeiter. „In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden“, schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. „Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.“

Das Wichtigste sei es nach Angaben der Senatsverwaltung in Absprache mit der Schulleitung noch in dieser Woche mit Elternabenden zu beginnen. „Die Klasse des betroffenen Mädchens wird eine gesonderte Sprechstunde im schulpsychologischen Beratungszentrum bekommen“, sagte Senatssprecherin Beate Stoffers.

Am Montag fand nach Angaben der Bildungsverwaltung zudem der erste Kontakt mit dem Gewaltpräventions­experten der Freien Universität zu Berlin, Professor Herbert Scheithauer, statt. Gemeinsam werden sich der Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles, die Leitung der Hausotter-Grundschule, Lehrer sowie der Experte für Gewaltprävention über das weitere Vorgehen beraten und die nächsten Schritte einleiten.

Lehrer und Eltern werden im Umgang mit Kindern geschult

Fest steht, dass Eltern und Lehrer schnellstmöglich geschult werden müssen, wie sie am besten mit den Kindern über die Situation sprechen können und auf ihre Bedürfnisse eingehen. „Das Ziel ist es, die Kinder aufzufangen und sie zu unterstützen. Wenn im Unterricht Fragen aufkommen, dann kann man sie nicht ignorieren. Man muss darauf eingehen“, sagte Beate Stoffers und ergänzte: „Gerade wenn Kinder Sorgen haben, können sie auch nicht lernen.“

Aus diesem Grund werden die Schulpsychologen so lange vor Ort bleiben, wie sie gebraucht werden, kündigte die Senatsverwaltung an. Auch, damit irgendwann wieder Normalität einkehren kann und eine Lernatmosphäre geschaffen wird.

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Mit einer Schweigeminute gedachten Eltern des toten Mädchens am Montagmorgen, nachdem sie ihre Kinder zum Unterricht gebracht hatten – in einem Brief hatte die Schule den Eltern geraten, die Kinder bis zur Schule zu begleiten, damit sie nicht von Reportern angesprochen werden. Im Anschluss lud Schulleiterin Daniela Walter die Eltern zu einem Gespräch in die Turnhalle ein. Nach Angaben einer Mutter kündigte die Leiterin dabei für diese Woche Elternabende in allen Klassen an.

Um den Tod der Mitschülerin verarbeiten zu können, wurde in Absprache mit der Familie des verstorbenen Mädchens in der Schule ein Trauerraum eingerichtet, den die Betroffenen selbst gestalten können. „Der wird auch sehr gut angenommen“, sagte Beate Stoffers, Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die selbst dort war. Nach und nach kämen Schüler mit ihren Lehrern an den Gedenkort, um innezuhalten, aber auch, um offen miteinander zu sprechen.

In dem Zimmer stünden ein Regal mit vielen Kerzen, auf einem Tisch hätten Schüler Bilder und Fotografien hinterlassen. „Aber keine Bilder des verstorbenen Mädchens“, sagte Stoffers. An einer Wand seien Briefe der Schüler an das verstorbene Mädchen aufgehängt worden.

Auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingehen

Auch die vor der Schule hinterlegten Zeichen der Anteilnahme wie Plüschtiere und Andenken sind in dem Trauerraum ausgestellt – das haben sich die Eltern der elfjährigen Schülerin so gewünscht, heißt es. Außerdem lasse die Witterung es nicht zu, dass die Sachen dauerhaft draußen stünden. „An einem Stehtisch haben Schüler und Lehrer die Möglichkeit, ihre Gedanken niederzuschreiben“, sagte die Sprecherin. Dafür liege eine Mappe aus. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) legte einen Kranz in dem Trauerraum der Schule nieder.

Lehrer und Schüler kommen gemeinsam in den Trauerraum, um das Erlebte zu verarbeiten, miteinander zu sprechen. Vor Ort sind auch Schulpsychologen und Sozialarbeiter. „In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden“, schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. „Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.“

Das Wichtigste sei es nach Angaben der Senatsverwaltung in Absprache mit der Schulleitung noch in dieser Woche mit Elternabenden zu beginnen. „Die Klasse des betroffenen Mädchens wird eine gesonderte Sprechstunde im schulpsychologischen Beratungszentrum bekommen“, sagte Senatssprecherin Beate Stoffers.

Am Montag fand nach Angaben der Bildungsverwaltung zudem der erste Kontakt mit dem Gewaltpräventions­experten der Freien Universität zu Berlin, Professor Herbert Scheithauer, statt. Gemeinsam werden sich der Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles, die Leitung der Hausotter-Grundschule, Lehrer sowie der Experte für Gewaltprävention über das weitere Vorgehen beraten und die nächsten Schritte einleiten.

Lehrer und Eltern werden im Umgang mit Kindern geschult

Fest steht, dass Eltern und Lehrer schnellstmöglich geschult werden müssen, wie sie am besten mit den Kindern über die Situation sprechen können und auf ihre Bedürfnisse eingehen. „Das Ziel ist es, die Kinder aufzufangen und sie zu unterstützen. Wenn im Unterricht Fragen aufkommen, dann kann man sie nicht ignorieren. Man muss darauf eingehen“, sagte Beate Stoffers und ergänzte: „Gerade wenn Kinder Sorgen haben, können sie auch nicht lernen.“

Aus diesem Grund werden die Schulpsychologen so lange vor Ort bleiben, wie sie gebraucht werden, kündigte die Senatsverwaltung an. Auch, damit irgendwann wieder Normalität einkehren kann und eine Lernatmosphäre geschaffen wird.

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Auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingehen

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Lehrer und Schüler kommen gemeinsam in den Trauerraum, um das Erlebte zu verarbeiten, miteinander zu sprechen. Vor Ort sind auch Schulpsychologen und Sozialarbeiter. „In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden“, schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. „Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.“

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Lehrer und Eltern werden im Umgang mit Kindern geschult

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In dem Zimmer stünden ein Regal mit vielen Kerzen, auf einem Tisch hätten Schüler Bilder und Fotografien hinterlassen. „Aber keine Bilder des verstorbenen Mädchens“, sagte Stoffers. An einer Wand seien Briefe der Schüler an das verstorbene Mädchen aufgehängt worden.

Auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingehen

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Lehrer und Schüler kommen gemeinsam in den Trauerraum, um das Erlebte zu verarbeiten, miteinander zu sprechen. Vor Ort sind auch Schulpsychologen und Sozialarbeiter. „In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden“, schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. „Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.“

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Lehrer und Eltern werden im Umgang mit Kindern geschult

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Für die meisten Schüler dürfte es am Montag ein gewöhnlicher erster Schultag nach den Winterferien gewesen sein. Nicht so für die 500 Schüler der Hausotter-Grundschule in Reinickendorf. Zwei Wochen ist es jetzt her, dass bekannt wurde, dass sich eine elfjährige Schülerin so schwer verletzt hatte, dass sie wenig später im Krankenhaus an den Folgen gestorben war. Wie es zu dem tragischen Vorfall kam, konnte bislang noch nicht geklärt werden.

Mit einer Schweigeminute gedachten Eltern des toten Mädchens am Montagmorgen, nachdem sie ihre Kinder zum Unterricht gebracht hatten – in einem Brief hatte die Schule den Eltern geraten, die Kinder bis zur Schule zu begleiten, damit sie nicht von Reportern angesprochen werden. Im Anschluss lud Schulleiterin Daniela Walter die Eltern zu einem Gespräch in die Turnhalle ein. Nach Angaben einer Mutter kündigte die Leiterin dabei für diese Woche Elternabende in allen Klassen an.

Um den Tod der Mitschülerin verarbeiten zu können, wurde in Absprache mit der Familie des verstorbenen Mädchens in der Schule ein Trauerraum eingerichtet, den die Betroffenen selbst gestalten können. „Der wird auch sehr gut angenommen“, sagte Beate Stoffers, Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die selbst dort war. Nach und nach kämen Schüler mit ihren Lehrern an den Gedenkort, um innezuhalten, aber auch, um offen miteinander zu sprechen.

In dem Zimmer stünden ein Regal mit vielen Kerzen, auf einem Tisch hätten Schüler Bilder und Fotografien hinterlassen. „Aber keine Bilder des verstorbenen Mädchens“, sagte Stoffers. An einer Wand seien Briefe der Schüler an das verstorbene Mädchen aufgehängt worden.

Auf die Bedürfnisse der Grundschüler eingehen

Auch die vor der Schule hinterlegten Zeichen der Anteilnahme wie Plüschtiere und Andenken sind in dem Trauerraum ausgestellt – das haben sich die Eltern der elfjährigen Schülerin so gewünscht, heißt es. Außerdem lasse die Witterung es nicht zu, dass die Sachen dauerhaft draußen stünden. „An einem Stehtisch haben Schüler und Lehrer die Möglichkeit, ihre Gedanken niederzuschreiben“, sagte die Sprecherin. Dafür liege eine Mappe aus. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) legte einen Kranz in dem Trauerraum der Schule nieder.

Lehrer und Schüler kommen gemeinsam in den Trauerraum, um das Erlebte zu verarbeiten, miteinander zu sprechen. Vor Ort sind auch Schulpsychologen und Sozialarbeiter. „In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden“, schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. „Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.“

Das Wichtigste sei es nach Angaben der Senatsverwaltung in Absprache mit der Schulleitung noch in dieser Woche mit Elternabenden zu beginnen. „Die Klasse des betroffenen Mädchens wird eine gesonderte Sprechstunde im schulpsychologischen Beratungszentrum bekommen“, sagte Senatssprecherin Beate Stoffers.

Am Montag fand nach Angaben der Bildungsverwaltung zudem der erste Kontakt mit dem Gewaltpräventions­experten der Freien Universität zu Berlin, Professor Herbert Scheithauer, statt. Gemeinsam werden sich der Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles, die Leitung der Hausotter-Grundschule, Lehrer sowie der Experte für Gewaltprävention über das weitere Vorgehen beraten und die nächsten Schritte einleiten.

Lehrer und Eltern werden im Umgang mit Kindern geschult

Fest steht, dass Eltern und Lehrer schnellstmöglich geschult werden müssen, wie sie am besten mit den Kindern über die Situation sprechen können und auf ihre Bedürfnisse eingehen. „Das Ziel ist es, die Kinder aufzufangen und sie zu unterstützen. Wenn im Unterricht Fragen aufkommen, dann kann man sie nicht ignorieren. Man muss darauf eingehen“, sagte Beate Stoffers und ergänzte: „Gerade wenn Kinder Sorgen haben, können sie auch nicht lernen.“

Aus diesem Grund werden die Schulpsychologen so lange vor Ort bleiben, wie sie gebraucht werden, kündigte die Senatsverwaltung an. Auch, damit irgendwann wieder Normalität einkehren kann und eine Lernatmosphäre geschaffen wird.

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Mit einer Schweigeminute gedachten Eltern des toten Mädchens am Montagmorgen, nachdem sie ihre Kinder zum Unterricht gebracht hatten – in einem Brief hatte die Schule den Eltern geraten, die Kinder bis zur Schule zu begleiten, damit sie nicht von Reportern angesprochen werden. Im Anschluss lud Schulleiterin Daniela Walter die Eltern zu einem Gespräch in die Turnhalle ein. Nach Angaben einer Mutter kündigte die Leiterin dabei für diese Woche Elternabende in allen Klassen an.

Um den Tod der Mitschülerin verarbeiten zu können, wurde in Absprache mit der Familie des verstorbenen Mädchens in der Schule ein Trauerraum eingerichtet, den die Betroffenen selbst gestalten können. „Der wird auch sehr gut angenommen“, sagte Beate Stoffers, Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die selbst dort war. Nach und nach kämen Schüler mit ihren Lehrern an den Gedenkort, um innezuhalten, aber auch, um offen miteinander zu sprechen.

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