Treptow-Köpenick: Der Müggelturm lockt wieder Tausende Besucher an

Nach Jahrzehnten des Verfalls kehrt der Trubel am Müggelturm-Gelände zurück. Die Baude am Fuß des Turms soll erst der Anfang sein.

An einem der ersten warmen Sonntage in diesem Jahr: Familien mit Kindern und ältere Ehepaare pilgern am Nachmittag durch den Forst in Köpenick und steigen die Treppen zum Müggelturm-Gelände empor. Nach Jahrzehnten des Verfalls zieht das alte Ausflugsziel wieder Besucher an.

Die Aussicht, Kaffee und Kuchen auf der Terrasse am Fuß des Turms zu genießen, lockt. Wie früher. Denn die Baude im Untergeschoss des Gebäudes ist seit Anfang März wieder geöffnet. Investor Matthias Große hat die Gaststätte im rustikalen Stil herrichten lassen. Auf der Terrasse sitzen die Gäste auf Bänken, die um große Tische gruppiert sind. Sie genießen den Ausblick und den Sonnenschein. Dazu gibt es Eis, Cappuccino, Kalten Hund, Himbeer-Sahne-Torte, Sachertorte oder ein Bier.

Am 1. Mai kamen mehrere Tausend Besucher hierher, um mit Eigentümer Große mit Musik und Grillen den dritten Jahrestag des Erwerbs des Areals zu feiern.

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In Planung: ein Restaurant, Konzerte und Sommernachtskino

Die Baude soll nur der Anfang gewesen sein, denn Große will noch ein Restaurant mit italienisch-deutscher Küche einrichten. Die Baugenehmigung werde im Sommer 2017 erwartet, heißt es auf der Homepage. Konzerte und Sommernachtskino soll es am Müggelturm geben. Eine Außenstelle des Standesamtes ist geplant. Die Stufen, die von der Bauden-Terrasse zum Müggelturm führen, sind bereits erneuert. Ebenso Geländer und Handläufe. Das Dach der Baude ist mit Dachpappe gedeckt.

Der Eintritt zum knapp 30 Meter hohen Turm kostet ...

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