Tropensturm "Grace" richtet in Mexiko weniger Schäden an als befürchtet

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Strand bei Cancún kurz vor dem Auftreffen von "Grace"

Der Tropensturm "Grace" hat auf der touristischen Halbinsel Yucatán in Mexiko geringere Schäden angerichtet als befürchtet. Nur einige Sachschäden wurden gemeldet, wie der Gouverneur des Bundesstaates Quintana Roo, Carlos Joaquín, am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zuvor waren mehr als 6000 Einheimische und Touristen in Sicherheit gebracht worden.

"Grace" war mit Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde auf die mexikanische Karibikküste aufgetroffen. Das nationale Hurrikan-Zentrum in Miami stufte den Sturm zunächst als Hurrikan der untersten Kategorie ein. Später schwächte sich der Tropensturm auf Windgeschwindigkeiten von rund 85 Kilometern pro Stunde ab.

Vorsorglich waren am Mittwoch alle Flüge von und nach Cancún gestrichen worden. Die Hotels in Tulum wurden evakuiert und die Gäste in Notunterkünften untergebracht, alle Überfahrten zu den nahegelegenen Inseln wurden ausgesetzt. Tulum mit seinen Maya-Ruinen war denn auch einer der am stärksten von dem Sturm betroffenen Orte. Auch einige kleine Dörfer in der Umgebung wurden evakuiert.

"Grace" soll über dem Golf von Mexiko aber wieder an Stärke gewinnen und Freitag oder Samstag an der Nordostküste Mexikos erneut auf Land treffen - vermutlich erneut als Hurrikan.

cp

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