Erster Wahlgang gestartet: Frankreich-Wahl in Überseegebieten begonnen

Erstmals finden die Wahlen unter den Bedingungen des Ausnahmezustands statt.

Die mit Spannung erwartete Wahl eines neuen französischen Staatspräsidenten hat am Samstag in französischen Überseegebieten begonnen. Der Ausgang hat für ganz Europa eine erhebliche Bedeutung, denn bei einem Sieg extremer Kandidaten drohen der EU schwere Turbulenzen. Die Wahlen finden erstmals unter den Bedingungen des Ausnahmezustands statt, der nach den Pariser Terrorattacken im November 2015 verhängt worden war.

Die ersten Wahllokale öffneten um 12.00 Uhr deutscher Zeit auf der Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon vor der kanadischen Ostküste. Wegen der Zeitverschiebung waren auch in Französisch-Guyana in Südamerika, auf den französischen Karibikinseln sowie in Französisch-Polynesien im Pazifik die Wähler bereits am Samstag aufgerufen, ihre Stimmen für den ersten Wahlgang abzugeben. Der Großteil der 47 Millionen Wahlberechtigten kann am Sonntag abstimmen.

Die Abstimmung findet unter dem Eindruck der Terrorattacke auf den Pariser Champs-Élysées am Donnerstagabend statt. Mehr als 50.000 Polizisten und 7000 Soldaten werden eingesetzt, um...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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