"True Blood": Die vielleicht heißeste Vampir-Serie bekommt ein Reboot

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Als die Vampirsaga “True Blood” 2014 zu Ende ging, hatte sie etwas Großes geschafft: Sie hatte dem US-Sender HBO den größten Serienhit seit den “Sopranos” beschert. Nun, nur sechs Jahre später, gibt es Gerüchte um ein Reboot der blutigen Romanze zwischen Kellnerin Sookie und Vampir Bill.

Anna Paquin und Stephen Moyer in "True Blood". (Bild: ddp)
Anna Paquin und Stephen Moyer in "True Blood". (Bild: ddp)

Mit “Riverdale” und “Chilling Adventures of Sabrina” konnte Autor und Produzent Roberto Aguirre-Sacasa in den letzten Jahren große Erfolge feiern. Bei beiden Serien handelt es sich um düstere Neuerzählungen von familienfreundlichen Quellentexten, nämlich den Abenteuern der Archie Comics. Zudem ist der Produzent im Gespräch für ein schauriges Reboot von “Pretty Little Liars” – und nun soll er offenbar auch bei einem “True Blood”-Reboot die Strippen ziehen: Wie unter anderem das US-Magazin “Variety” berichtet, arbeitet HBO an einer Neuauflage der Serie.

“True Blood”: Darum geht es in der Vampirsaga

Die Vampirsaga “True Blood” basiert auf Charlaine Harris’ “Southern Vampire Mysteries” Romanen. Im Mittelpunkt steht die Romanze zwischen Kellnerin Sookie (in der HBO-Serie gespielt von Anna Paquin) und Vampir Bill (Stephen Moyer); aber auch die Koexistenz zwischen Vampiren und Menschen generell wird thematisiert und orientiert sich in ihrer Erzählung an der historischen Emanzipation der schwarzen Bevölkerung in den USA sowie der LGBTQ-Community. Die HBO-Serie umfasste sieben Staffeln und machte Darsteller wie Anna Paquin, Stephen Moyer, Alexander Skarsgård und Joe Manganiello zu Stars.

Was wir über das “True Blood”- Reboot wissen

Neben der packenden Story, den vielschichtigen Figuren und der blutigen Action zeichnet sich “True Blood” auch durch viel Erotik aus – vom flotten Dreier über Sex auf einem Friedhof bis hin zu Inzest und einer Orgie war alles dabei.

Bei "True Blood" gewann das Wort "übersinnlich" eine ganz neue Bedeutung. (Bild: ddp)
Bei "True Blood" gewann das Wort "übersinnlich" eine ganz neue Bedeutung. (Bild: ddp)

Aguirre-Sacasa hingegen ist bislang für Serien bekannt, die zwar düsterer sind als ihre Vorlagen, aber sich dennoch im Highschool-Kosmos abspielen und sich auch vor allem an ein junges Publikum richten – sowohl bei “Riverdale” als auch “Chilling Adventures of Sabrina” gibt es deshalb keine expliziten Sex- oder Nacktszenen. Allerdings wird auch Alan Ball, der Serienschöpfer der ersten “True Blood”-Adaption als ausführender Produzent am Reboot arbeiten. Es bleibt also abzuwarten, was die beiden gemeinsam aus dem Quellenmaterial zaubern.

Wer sich bis dahin am Original erfreuen will: Alle sieben Staffeln von “True Blood” gibt es bei auf Sky Box Sets und bei Sky Ticket.

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