Trump bestreitet "Drecksloch-Staaten"-Äußerung

US-Präsident Donald Trump hat Berichte bestritten, wonach er mehrere Herkunftsländer von Migranten als "Drecksloch-Staaten" bezeichnet haben soll.

Die Äußerungen fielen laut US-Medien im Weißen Haus während eines Treffens mit Senatoren zur Einwanderungspolitik und dem Daca-Programm für junge Migranten.

Trump erklärte über Twitter, er habe nie etwas Abfälliges über Haitianer gesagt, außer dass Haiti ein "sehr armes und unruhiges Land" sei. Er habe eine wundervolle Beziehung zu Haitianern.

Kurz zuvor hatte Trump getwittert, seine Wortwahl bei dem Daca-Treffen sei zwar hart gewesen, aber so habe er sich nicht geäußert.

Der Zeitung "Washington Post" zufolge soll Trump die Senatoren gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus "Drecksloch-Staaten" aufnehmen müssten.

Ein Sprecher des Weißen Hauses dementierte die Berichte zunächst nicht, sondern erklärte: "Gewisse Politiker in Washington hätten sich "zum Kampf für ausländische Staaten entschlossen". Präsident Trump aber werde "immer für das amerikanische Volk kämpfen".

Trump und die Senatoren beider Parteien suchten bei dem Treffen einen Kompromiss in der Einwanderungspolitik. Das Daca-Programm gewährt hunderttausenden jungen Migranten einen vorübergehenden Schutzstatus.

Trump hatte Anfang September vergangenen Jahres entschieden, die von seinem Vorgänger Barack Obama ins Leben gerufene Initiative zu beenden.

Die US-Medien beriefen sich bei ihren Berichtersttung über die beleidigenden Äußerungen auf nicht näher beschriebene Personen, die über das Treffen unterrichtet worden seien.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen