Trump gibt nicht auf: Neue Klage beim Supreme Court

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Mehrfach schon haben Gerichte die Wahlbetrugsvorwürfe des Trump-Lagers für haltlos erklärt. Doch der amtierende US-Präsident denkt nicht daran, seine Niederlage zu akzeptieren.

WASHINGTON, DC - NOVEMBER 26: President Donald Trump speaks in the Diplomatic Room of the White House on Thanksgiving on November 26, 2020 in Washington, DC. Trump had earlier made the traditional call to members of the military stationed abroad through video teleconference. (Photo by Erin Schaff - Pool/Getty Images)
Donald Trump scheint immer noch nicht bereit, das Weiße Haus zu verlassen (Symbolbild: Erin Schaff - Pool/Getty Images)

Washington (dpa) - Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat sich in seinem Ärger über den Ausgang der Wahl erneut an das Oberste Gericht gewandt.

Trump habe eine Klage beim Supreme Court in Washington eingereicht, mit der er erreichen wolle, dass die Wahl im Bundesstaat Wisconsin wegen «mehrfacher Rechtsbrüche» für verfassungswidrig und ungültig erklärt werde, teilte sein Wahlkampfteam am Mittwoch (Ortszeit) mit. Trump wolle zudem erreichen, dass das Parlament in dem Bundesstaat alternative Wahlleute ernennt.

Allen Trump-Klagen zum Trotz: Wahlleute haben Bidens Wahlsieg in den USA bereits bestätigt

Die Abstimmungen der Wahlleute, die in den USA stellvertretend für das Volk den Präsidenten wählen, haben in den einzelnen Bundesstaaten bereits am 14. Dezember stattgefunden und den Demokraten Joe Biden als Sieger bestätigt. Am kommenden Mittwoch (6. Januar) steht die offizielle Verlesung der Ergebnisse im US-Kongress an.

Trump erkennt Bidens Wahlsieg nicht an und stellt sich als Opfer systematischen Wahlbetrugs dar. Für seine weitreichenden Vorwürfe haben weder er noch seine Anwälte stichhaltige Beweise vorgelegt. Dutzende Klagen wurden von Gerichten - darunter vom Supreme Court - abgeschmettert.

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