Trump legt Rechtsstreitigkeiten mit zwei Starköchen bei

Trump legt Rechtsstreitigkeiten mit zwei Starköchen bei

US-Präsident Donald Trump hat seine Rechtsstreitigkeiten mit zwei Starköchen beigelegt. Der in Spanien geborene José Andrés sowie sein Kollege Geoffrey Zakarian hatten sich nach Trumps pauschalen Beschimpfungen von Mexikanern geweigert, wie vereinbart in dessen neuen Washingtoner Luxushotel zu arbeiten. Mit beiden Köchen sei nun eine außergerichtliche Einigung gefunden worden, teilte die Trump Organization am Dienstag mit.

Bereits am Freitag hätten sich Trump und Andrés geeinigt und wollten nun "in Freundschaft" nach vorne schauen, erklärte Donald Trump Junior, der seit der Wahl seines Vaters zum US-Präsidenten mit seinem Bruder Eric zusammen das Trump-Imperium führt. Auch Andrés sprach von einer "Kooperation", ohne Einzelheiten zu nennen.

Der Streit mit Trump geht auf dessen als rassistisch empfundene Äußerungen im Sommer 2015 zurück. Damals hatte der Immobilienmogul, dessen überraschender Sieg bei der Präsidentschaftswahl noch in weiter Ferne lag, Mexikaner pauschal als "Vergewaltiger" beschimpft. Daraufhin zog Andrés seine Zusage zurück, im luxuriösen "Trump International Hotel" in der Nähe des Weißen Hauses ein Restaurant zu eröffnen.

Laut Justizdokumenten forderte Trump ursprünglich mehr als zehn Millionen Dollar (9,4 Millionen Euro) Schadenersatz von Andrés. Im Dezember - also nach dem Wahlerfolg des Rechtspopulisten - schlug Andrés Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter vor, ihren Streit "in freundlicher Art" beizulegen.

Am Montag einigten sich den Angaben zufolge auch Zakarian und Trump, offenbar aber ohne die Absicht, in Zukunft zusammenzuarbeiten. Trump Junior wünschte denn auch in seiner Mitteilung Zakarian "dauerhaften Erfolg", ohne mögliche gemeinsame Projekte zu erwähnen.

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