Trump soll ein mögliches Impeachment als Vorteil im Wahlkampf sehen

Business Insider Deutschland
Donald Trump will den Iran in die Knie zwingen.

US-Präsident Donald Trump ist nicht gerade dafür bekannt, im Polit-Alltag besonders weitsichtig zu handeln. Angesichts der bevorstehenden Midterm-Wahlen muss er sich jedoch mit einem möglichen Wahlsieg der Demokraten und einem drohenden Amtsenthebungsverfahren auseinandersetzen. Das US-Nachrichtenportal „Axios“ dokumentiert Trumps jüngsten Stimmungswandel.

Noch vor wenigen Monaten machte sich Trump über mögliche Konsequenzen der Midterms für seine weitere Präsidentschaft lustig. Im Mai las der US-Präsident von einem Teleprompter ab: „Ihre Stimme im Jahr 2018 ist genauso wichtig wie ihre Stimme aus dem Jahr 2016“ — und schob hinterher: „Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich das glaube… Ich habe keine Ahnung, wer zur Hölle diesen Satz geschrieben hat.“

Demokraten in den Umfragen deutlich vor Republikanern

Mittlerweile scheinen ihm seine zahlreichen Berater jedoch den Ernst der Lage vermittelt zu haben — in den jüngsten Umfragen liegen die Republikaner fast 14 Prozent hinter den Demokraten. Die Folge: Trump verschärft seine Wahlkamprhetorik und macht sich mit dem Gedanken einer Vorladung vor Robert Muellers Untersuchungsausschuss oder gar eines Amtsenthebungsverfahrens (Impeachment) vertraut.

Bei den sogenannten „Halbzeitwahlen“ zur Hälfte einer jeden Präsidentschaft werden ein Drittel der US-Senatoren sowie das gesamte Repräsentantenhaus neu bestimmt.

Weiterlesen auf businessinsider.de