Trump auch nach Neuauszählung der Sieger im US-Bundesstaat Wisconsin

Künftiger US-Präsident Donald Trump
Künftiger US-Präsident Donald Trump

Die Neuauszählung der Stimmen im US-Bundesstaat Wisconsin hat den Wahlsieg von Donald Trump bestätigt: Der Immobilienmilliardär gewann durch die Nachzählung sogar mehr als hundert Stimmen hinzu, wie die Wahlkommission von Wisconsin am Montag bekanntgab. Die Grünen-Kandidatin bei den US-Präsidentschaftswahlen, Jill Stein, hatte die Neuauszählung beantragt.

"Das Endergebnis von Wisconsin liegt vor und ratet mal - wir haben 131 Stimmen zusätzlich bekommen. Die Demokraten und die Grünen können nun zur Ruhe kommen. Betrug!", schrieb Trump im Onlinedienst Twitter dazu. Wisconsin ist einer der Staaten, in denen der künftige US-Präsident Trump bei der Wahl am 8. November mit hauchdünnem Vorsprung vor seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton gewonnen hatte. Manche Experten meinten, dass die Wahlcomputer in einigen Bundesstaaten anfällig für Hackerangriffe gewesen seien.

Stein hatte mit Verweis auf nicht näher erläuterte "statistische Anomalien" auch eine Überprüfung der Wahlergebnisse in den Schlüsselstaaten Pennsylvania und Michigan gefordert. In diesen beiden Fällen hatten Gerichte ihr Begehren gestoppt.