„Trump nicht mehr Präsident“: Mann kann nach Lüge in Frieden sterben

Noch ist der letzte Wunsch des Rentners nicht Realität geworden. (Bild: AP Photo)

Dank einer gnädigen Notlüge ist ein Rentner in den USA friedlich für immer entschlafen. Seine beste Freundin wusste genau, was Mike Elliott am Ende seines Lebens hören wollte. „Donald Trump wurde des Amtes enthoben“, flüsterte sie ihm auf dem Sterbebett zu, wie in der Lokalzeitung zu lesen war. Der Nachruf geriet zum viralen Hit.

Michael Garland Elliott wusste nicht genau, ob er 1941 oder doch schon 1940 geboren worden war. In anderer Hinsicht bestand bei dem Rentner aus dem US-Bundesstaat Oregon aber offenbar unumstößliche Gewissheit: Der aktuelle Präsident hat im Weißen Haus nichts verloren. Dank der Barmherzigkeit seiner besten Freundin, mit der er auch einst verheiratet war, wurde die Welt für Elliott unmittelbar vor seinem Tod zu einem besseren Ort. „Donald Trump wurde des Amtes enthoben“, belog Ex-Frau Teresa Elliott den Sterbenden. „Als er das hörte, tat er seinen letzten, sanften Atemzug, seine Arbeit auf Erden war getan“, hieß es im Nachruf in der Lokalzeitung „The Oregonian“.

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Der witzige Nachruf auf Elliott entwickelte sich umgehend zum viralen Hit und wurde von Medien weltweit aufgegriffen. „Ich wünschte, ich hätte Sie kennengelernt“, schrieben mehrere Leser im Online-Kondolenzbuch. So mancher fühlte sich besonders durch die gemeinsame Abneigung gegenüber Trump mit dem Verstorbenen verbunden. „Mögen die letzten Worte, die er hörte, wahr werden“, hieß es in einem Eintrag. „Wir werden sicherstellen, dass Ihr letzter Wunsch in Erfüllung geht“, wurde in einem anderen Beitrag versprochen.

Wenigstens eine Leidenschaft teilten Trump und der Verstorbene. (Bild: AP Photo)

Für viele Menschen war die Trump-Anekdote nur die Krönung eines interessanten Lebens. Wie im Nachruf noch zu erfahren war, wurde Elliott nach dem Studium Mitglied einer halbprofessionellen Basketballmannschaft, die bei Schauturnieren als Frauen verkleidet auftrat. Seine wahre Leidenschaft aber gehörte dem Golfen. „Einmal – soweit wir wissen – war er so wegen eines schiefgelaufenen Schlags verärgert, dass er seinen Schläger in einen Baum warf.“

In den vergangenen zehn Jahren erlaubte Elliotts Gesundheitszustand leider keine Ausflüge auf den Golfplatz mehr. „Er akzeptierte es mit Würde und Humor und warf stattdessen Sachen auf den Fernseher“, hieß es in dem Nachruf. „Mike wird immer vermisst und nie vergessen werden.“

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