Trump spricht Xi "Vertrauen" im Kampf gegen Coronavirus aus

US-Präsident Donald Trump (l.) und Chinas Staatschef Xi Jinping im Juni 2019 in Osaka

US-Präsident Donald Trump hat in einem Telefonat mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping sein "Vertrauen" zum Ausdruck gebracht, dass die Volksrepublik die Coronavirus-Epidemie erfolgreich bekämpfen wird. Trump habe sein Vertrauen in Chinas "Stärke und Widerstandskraft" bei der Konfrontation mit der Epidemie bekundet, teilte das Weiße Haus am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.

Xi wiederum versicherte laut chinesischen Staatsmedien in dem Telefonat, dass sein Land eine "landesweite Mobilisierung" gegen den Krankheitsausbruch in Gang gesetzt habe. Das Virus werde mit "den striktesten Präventions- und Kontrollmaßnahmen" bekämpft. Xi drang den Angaben zufolge zugleich bei Trump darauf, dass die USA "vernünftig" auf die Verbreitung des Erregers reagieren sollten.

Die chinesische Führung hatte zuletzt die zunehmend von anderen Staaten verhängten Abschottungsmaßnahmen gegen die Volksrepublik hart kritisiert. Peking nannte diese Maßnahmen "unvernünftig". Die USA haben ein vorläufiges Einreiseverbot gegen Ausländer verhängt, die sich in den vorherigen zwei Wochen in China aufgehalten haben. Ferner warnte das Außenministerium in Washington die US-Bürger in der schärfestmöglichen Form vor Reisen nach China.

In ihrem Telefonat sprachen Trump und Xi auch über das im Januar unterzeichnete Teilabkommen zur Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften. Beide Staatschefs hätten ihr Bekenntnis zur Umsetzung dieses Abkommens bekräftigt, erklärte das Weiße Haus. In einem weiteren Schritt der Entspannung hatte Peking am Donnerstag die Halbierung der Strafzölle auf eine Vielzahl von US-Produkten ab dem 14. Februar angekündigt.