Trump will sich mit Bericht für Handelsstreit wappnen

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Der Präsident werde am Freitag eine Anordnungen unterzeichnen, die das Handelsministerium und den Handelsbeauftragten mit einer umfassenden Untersuchung der Gründe für den hohen Fehlbetrag im Warenaustausch mit anderen Ländern beauftrage, kündigte Handelsminister Wilbur Ross an. Dabei solle es unter anderem um unfaire Handelspraktiken gehen. Dies schließe Dumping-Preise, unerlaubte Subventionen und „fehlgeleitete“ Wechselkurse ein. Von Wechselkursmanipulationen wollte Ross nicht sprechen. Das zu definieren, sei Sache des Finanzministeriums.

Die Anforderung des Berichts kommt wenige Tage vor dem ersten Treffen Trumps mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping in Florida. Dort wird das Thema Handel vermutlich eine herausragende Rolle spielen, denn China verzeichnet den bei weitem höchsten Überschuss im Warenaustausch mit den USA.

Trump sind die hohen Defizite im Handel mit anderen Ländern wie China, Deutschland und Japan, seit langem ein Dorn im Auge. 2016 überstiegen die Importe von Gütern aus dem Ausland die Exporte um 734 Milliarden Dollar. Angesichts dessen erwägt Trump, die Einfuhren mit neuen Steuern oder Zöllen zu verteuern. Damit versucht er, die Firmen zu bewegen, mehr in den USA zu produzieren und damit dort mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

Strafzölle gegen Stahlhersteller angekündigt

Die USA hatten gerade erst gegen sieben ausländische Stahlhersteller, darunter die deutschen Unternehmen Salzgitter und Dillinger Hütte, Strafzölle angekündigt. Die US-Regierung hält den Vorwurf für erwiesen, dass diese Unternehmen sich mit Dumping-Preise am US-Markt Vorteile verschafft haben. Dies erlaube Strafzölle zwischen 3,6 bis 148,2 Prozent auf die Erzeugnisse dieser Firmen.

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