Trumps Sprecher sorgt mit Hitler-Vergleich für Empörung

Mit einem Satz über Adolf Hitler hat der Sprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, international Empörung ...

Mit einem Satz über Adolf Hitler hat der Sprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, international Empörung ausgelöst. Spicer sagte, nicht einmal jemand, der so „verabscheuungswürdig” gewesen sei wie Hitler, sei so tief gesunken, chemische Waffen einzusetzen.

Dafür schlug ihm eine Welle der Kritik entgegen. Auch Rücktrittsforderungen wurden laut. Spicer entschuldigte sich daraufhin. „Meine Äußerungen waren unpassend und unsensibel”, sagte er. Er habe auch Präsident Donald Trump im Stich gelassen.

„Die Tatsache, dass er sich korrigiert hat, ist sehr wichtig im Hinblick auf die historische Wahrheit und die Erinnerung an sechs Millionen Juden, die während des Holocaust ermordet wurden”, sagte der israelische Geheimdienstminister, Israel Katz, am Mittwoch. Für ihn sei die Affäre mit der Entschuldigung abgeschlossen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wollte sich nach Angaben seines Sprechers zunächst nicht äußern.

Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem übte Kritik. „Yad Vashem äußert sich tief besorgt in Bezug auf die ungenaue und unsensible Verwendung von Begriffen in Zusammenhang mit dem Holocaust durch den Sprecher des Präsidenten”, hieß es in einer Mitteilung. Das American Jewish Committee nannte den Vorfall in einer Twitter-Nachricht unerhört.

Spicer bekam jedoch auch teilweise Unterstützung, zumindest was die Motivation seiner Worte betrifft. Die Äußerung sei wohl „nicht Teil eines größeren Musters” gewesen, sagte der ansonsten der Trump-Regierung kritisch gegenüberstehende Autor Chris Cillizza. Spicer hätte aber wissen müssen, dass er mit solch einem Vergleich nur...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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