Tschüss Hahn, hallo Hund: Chinesisches Neujahrsfest weltweit

Am Freitag beginnt nach dem chinesischen Mondkalender ein neues Jahr. Das steht dieses Mal im Zeichen des Hundes und löst das Jahr des Hahns ab.

Aber nicht nur in China haben Millionen Menschen an den Neujahrsfesten teilgenommen: Auch in anderen ostasiatischen Ländern, wie in Indonesien, Thailand, Vietnam oder auf den Philippinen wurde gefeiert. Traditionelle Bräuche, Kerzen und Gebete in Tempeln gehören jedes Jahr dazu.

"Im Leben müssen wir immer glücklich sein und anderen Gutes tun, denn wenn wir immer Gutes tun, werden wir in unserem Leben auch ein gutes Karma haben", sagt der Anbeter Tan Adi Pranata.

In den Chinatowns der großen Weltstädte, wie im australischen Sydney, wird bunt geschmückt und traditionell mit Drachen getanzt. Für viele Touristen ein Spektakel.

Auch an kälteren Orten, wie zum Beispiel in St. Petersburg in Russland, oder im wärmeren Kairo in Ägypten wurde gefeiert. In Kanada nahm Premierminister Justin Trudeau auch an der Neujahrsfeier teil.

Das Neujahrsfest, auch Frühlingsfest genannt, ist der wichtigste Feiertag in China. Die Festlichkeiten dauern in der Regel etwa 16 Tage und enden mit dem bekannten Laternenfest - dieses Jahr Anfang März.

Es ist die Zeit im Jahr, in der sich Familien versammeln und gemeinsam essen. Hunderte Millionen Chinesen reisten zuvor in der weltweit größten Reisewelle des Jahres über die Feiertage in ihre Heimatstädte.

Zwölf Tiere sind insgesamt in den chinesischen Tierkreiszeichen vertreten: Die Ratte, der Ochse, der Tiger, der Hase, der Drache, die Schlange, das Pferd, das Schaf, der Affe, der Hahn, der Hund und das Schwein.