Tunesien, Marokko und Algerien keine Corona-Hochrisikogebiete mehr

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Die Altstadt von Tunis im August (Bild: REUTERS/Ammar Awad)
Die Altstadt von Tunis im August (Bild: REUTERS/Ammar Awad)

Die nordafrikanischen Länder Tunesien, Marokko und Algerien gelten für Urlauber aus Deutschland ab diesem Sonntag nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete.

Ebenfalls von der Risikoliste gestrichen werden dann auch Sri Lanka und Fidschi, wie das Robert Koch-Institut (RKI) nach entsprechenden Einstufungen der Bundesregierung am Freitag bekanntgab. Damit entfallen für Reisende aus diesen Ländern Quarantäne-Vorgaben bei Einreise nach Deutschland.

Neu als Hochrisikogebiete gelten ab Sonntag das afrikanische Gabun sowie der vor der Küste liegende Inselstaat São Tomé und Príncipe. 

Kriterien für Hochrisikogebiete

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Corona-Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Generell müssen alle Menschen ab zwölf Jahren bei der Einreise nach Deutschland nachweisen können, dass bei ihnen das Übertragungsrisiko verringert ist - mit dem Nachweis einer Impfung, einem Nachweis als Genesener oder einem negativen Testergebnis.

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