TV-Duell in Frankreich: Le Pen wirft Macron vor, sich Merkel zu unterwerfen

Im einzigen TV-Duell wurden die völlig verschiedenen Weltbilder sehr klar.

Heftige Wortgefechte haben das TV-Duell der französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron und Marine Le Pen kurz vor der entscheidenden Stichwahl geprägt. Die Rechtspopulistin attackierte den sozialliberalen Ex-Wirtschaftsminister am Mittwochabend sofort scharf und bezeichnete ihn als Kandidaten der „wilden Globalisierung“.

Macron hielt Le Pen dagegen vor, „Lügen“ und „Unsinn“ zu verbreiten und nicht finanzierbare Wahlversprechen zu machen. „

„Frankreich wird von einer Frau regiert“

Le Pen warf Macron vor, sich Deutschland und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu unterwerfen. Bei einem Wahlsieg Macrons würde in Wirklichkeit Merkel über die Geschicke Frankreichs entscheiden: „So oder so wird Frankreich künftig von einer Frau regiert - entweder von mir oder von Frau Merkel.“

„Herr Macron ist der Kandidat der wilden Globalisierung, der Uberisierung, der Prekarität, der sozialen Brutalität, des Krieges aller gegen alle, der wirtschaftlichen Plünderung“, sagte Le Pen gleich zu Beginn der Fernsehdebatte.

Zugleich machte die Front-National-Kandidatin den früheren Wirtschaftsminister für die magere Bilanz des sozialistischen Staatschefs François Hollande verantwortlich und sagte, der Präsident würde Macron „fernsteuern“.

Macron hält dagegen

Der Pro-Europäer Macron hielt von Anfang an dagegen: Le Pen verkörpere den „Geist der Niederlage“ und erkläre den Franzosen, dass die Globalisierung und Europa zu „hart“ für Frankreich...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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