Twitters Geschäftsergebnisse bleiben schwach

Seit Beginn der Sondierungsgespräche haben die Jamaika-Parteien 472 Posts über den Kurznachrichtendienst Twitter abgesetzt und generierten so insgesamt mehr als 11.000 Tweets

Der Kurzbotschaftendienst Twitter erzielt weiterhin nur schwache Umsätze. Die Einnahmen des seit seiner Gründung vor zehn Jahren defizitären US-Unternehmens lagen im ersten Quartal bei 548 Millionen Dollar (503 Millionen Euro) und sanken damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent, wie Twitter am Mittwoch mitteilte. Allerdings waren die Bilanzzahlen nicht ganz so schlecht wie von den Analysten erwartet.

So konnte das Unternehmen immerhin seine Nettoverluste im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres deutlich reduzieren - von 80 Millionen auf 62 Millionen Dollar. Positiv fiel die Bilanz bei den Nutzerzahlen aus. Die Zahl der monatlichen aktiven Nutzer wuchs um neun Prozent auf weltweit 328 Millionen.

Das Unternehmen fühle sich durch die "Wachstumsdynamik" bei den Nutzerzahlen ermutigt und erwarte, dass sich diese langfristig in einer positiven Umsatzentwicklung niederschlagen werde, erklärte Twitter-Chef Jack Dorsey.

Der Kurs der Aktie stieg denn auch im vorbörslichen Handel zeitweise um knapp neun Prozent. Dies deutete darauf hin, dass die Anleger ihre schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung bei Twitter nicht bestätigt sahen.

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