"Der Typ hatte nun, was er wollte": Brian May erklärt seinen Ausraster auf Instagram

teleschau

Eigentlich sei er nicht so leicht zu provozieren. Doch bei einem Vorfall in Australien konnte Queen-Gitarrist Brian May sich nicht zurückhalten. Auf Instagram schilderte er, was bei seinem Ausraster passiert ist.

"Der Typ hatte nun, was er wollte": Brian May erklärt seinen Ausraster auf Instagram (Bild: Getty Images)

Über aufdringliche Fotografen beschweren sich Stars oft: Auch Queen-Gitarrist Brian May, der aktuell mit seiner Band in Australien tourt, hatte jüngst einen unvorhergesehenen Zwischenfall mit einem Paparazzo. Auf drei Bilder verteilt schildert der 72-Jährige auf Instagram ausführlich, wie und warum er gegenüber dem Fotografen handgreiflich wurde.

Ob Kopf oder Zahl: Auf jeden Fall Queen

Kurz nachdem sein Flugzeug in Australien gelandet war, stoppte May mit dem Auto an einer Gruppe Teenager, die mit ihren Queen-Artikeln winkten. Er stieg aus, um diese zu signieren. In diesem Moment war auch ein Kameramann zugegen, den er nicht zuordnen konnte. So fragte ihn May, ob er aufhören könne, zu filmen. Doch dieser filmte daraufhin weiter. "Ich bin nicht dafür bekannt, aggressiv zu sein, selbst wenn ich provoziert werde, aber dieser Kerl hat mich unvorbereitet erwischt - einer der unhöflichsten und respektlosesten Videokameramänner, die mir je begegnet sind", so May.

"Der Typ hatte nun, was er wollte"

Nach mehreren Versuchen von May und den Kindern, den Kameramann vom Filmen abzuhalten, schwenkte dieser zwar ab, doch eine weitere Aufnahme durch den Ton war noch möglich. "Ich sprach weiter mit den Kindern und versuchte, die invasive Präsenz zu ignorieren, aber dann zog er sein iPhone heraus und begann, uns damit zu filmen. Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht", so May.

Er ging auf ihn zu und wollte ihm das Handy abnehmen. "Und dann wurde mir klar, dass ich direkt in eine Falle gelaufen war", erzählte der Queen-Gitarrist. "Der Typ hatte nun, was er wollte. Er konnte dies zu einer Geschichte machen, in der ich als Angreifer auf ein unschuldiges Opfer dargestellt werde. Er besaß das einzige Filmmaterial über den Vorfall. Er oder seine Chefs konnten es beliebig bearbeiten, um es so aussehen zu lassen, als hätte ich grundlos meinen Verstand verloren."

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Dazu erklärte er, dass er wisse, dass nicht alle Menschen in Australien so wären und dass ihm Queensland sehr viel bedeute. "Heute Abend fühle ich mich immer noch verletzt, aber endlich bin ich in der Lage, dies zu schreiben, es ist eine Art von Therapie. Ich musste meine Seite der Geschichte bekannt machen. Es dauert eine Weile, das zu verarbeiten, wenn man öffentlich so respektlos behandelt wird. Aber jetzt ist es vorbei."