U5 Kienberg: Gartenausstellung IGA bekommt ihren eigenen U-Bahnhof

Die BVG hat die Station Kienberg für 7,5 Millionen Euro modernisiert. Von dort gelangen die Besucher ab Donnerstag zum IGA-Gelände.

Es passiert ja derzeit nicht allzu oft in Berlin, dass ein Bauprojekt termingerecht fertig wird. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben das beim U-Bahnhof Kienberg (Gärten der Welt) fast punktgenau geschafft. Zwei Tage vor der Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Marzahn ist am Dienstag der Umbau der Station abgeschlossen worden. Eine gute Nachricht auch für die IGA: Liegt doch der Bahnhof direkt gegenüber vom östlichen Zugang (Eingang Kienbergpark) zum Ausstellungsgelände, wo auch Berlins erste Kabinen-Seilbahn ihren Anfang nimmt.

"Der U-Bahnhof ist ein unglaublich würdiges Entree zur Gartenschau", freute sich IGA-Chef Christoph Schmidt über das Ergebnis der 7,5 Millionen Euro teuren Bahnhofsmodernisierung. Die Gartenschau-Veranstalter hoffen darauf, dass wenigstens die Hälfte der ab Donnerstag auf dem IGA-Gelände erwarteten zwei Millionen Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist. Von denen wiederum sollen möglichst 90 Prozent die U-Bahn nutzen. Diese ist im Vergleich zu Bus und Tram nicht nur das leistungsfähigere, sondern auch das schnellere Verkehrsmittel. 27 Minuten beträgt die reguläre Fahrzeit der U5 vom Alexanderplatz bis zum U-Bahnhof Kienberg, selbst Besucher aus der City West benötigen mit S- und U-Bahn rund eine Dreiviertelstunde, um zum IGA-Gelände zu gelangen.

Die Station dort nennt sich zwar U-Bahnhof, liegt aber nicht im Untergrund. Zur Erschließung der Neubaugebiete am Rande der Stadt ließ die DDR-Führung Ende der 80er-Jahre die ...

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