Uefa hebt Zuschauerobergrenze von 30 Prozent mit sofortiger Wirkung auf

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Leeres Stadion - ein normaler Anblick in Corona-Zeiten

Mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) die Zuschauerobergrenze von 30 Prozent in Stadien gekippt. "Angesichts der Tatsache, dass in jedem einzelnen Land der 55 Uefa-Mitgliedsverbände andere Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gelten, hat das Exekutivkomitee heute entschieden, dass eine solche Obergrenze nicht länger benötigt wird", erklärte die Uefa am Mittwoch. Die Grenze war im Oktober eingeführt worden.

 Die Entscheidung über die zulässige Zuschauerzahl solle künftig bei den zuständigen lokalen und nationalen Behörden liegen, erklärte die Uefa. Dies gilt auch für die Spiele in der Champions League und der Europa League.

 Mit der Entscheidung erlaubt das Gremium den zwölf EM-Gastgeber-Städten in zwölf verschiedenen Ländern während der Europameisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli, nach eigenem Ermessen ihre Stadien zu füllen. Die Pläne zur Auslastung der Stadien müssen bis 7. April eingereicht werden.

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 Allerdings hält die Uefa das Stadionverbot für Fans aus dem Ausland "bis zu den Endspielen" in der Champions und Europa League fest. Diese sollen im Mai stattfinden. Bereits Mitte März hatte die Organisation ausgeschlossen, dass Spiele des EM-Turniers hinter verschlossenen Türen ausgetragen werden. Die Forderung sorgte vielerorts für Kritik.

 mkü/bfi

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