Umbau der Waitzstraße in Hamburg: Kommentar: Lieber Pfosten als Fußgänger

·Lesedauer: 1 Min.

Die Waitzstraße, die auch am Bahnhof Othmarschen vorbeiführt, ist eine niedliche kleine Einkaufsstraße. Boutiquen gibt es hier, ziemlich viele Arztpraxen, einen Bio-Markt, diverse Lokale und Bistros. Sie ist für eine Einkaufsstraße verhältnismäßig grün – und unverhältnismäßig gefährlich. Immer wieder verwechseln hier Senioren beim Anfahren Gas und Bremse und fahren mit Karacho in den nächstgelegenen Laden, die sogenannten „Schaufensterunfälle“. Das soll sich jetzt ändern – mal wieder. Mit neuen Sicherheitsbegrenzungen – mal wieder. Dabei wäre es die Möglichkeit gewesen, hier zukunftsorientiert zu gestalten. Doch der Bezirk scheut sich vor der mutigsten Lösung: einer autofreien Zone. Der Grund könnte in der Vergangenheit liegen. Am Donnerstag wurden die ersten neuen Pfosten aus Stahl in den Boden gelassen. Das Fundament liegt tiefer als bei dem vorherigen Versuch, bei dem normale Stelen verankert wurden, soll dadurch einen möglichen Unfall abbremsen. Verhindern wird es ihn nicht. Waitzstraße: Bezirk scheut sich vor einer autofreien Zone Das Problem mit der Orientierungslosigkeit am Steuer bleibt schließlich. Und damit auch das Risiko, dass sich in der Waitzstraße Menschen verletzen, größere Schäden angerichtet werden. Die Poller kommen nämlich auch nur dorthin, wo Schrägparken möglich ist. Dies abzuschaffen wäre leicht, würde aber Parkplätze kosten. Da werden insgesamt lieber 150.000 Euro investiert, um ebenjene Poller in den Boden zu bauen. Das verstehe, wer will. Nun ist es so,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo