Umfrage: Mittagspause in Berlin - "Etwas Warmes muss es sein"

Berlin. Eine halbe Stunde hat Tanja Heinen in der Regel für ihre Mahlzeit zur Verfügung. Meist zieht sie sich in den Pausenraum des Geschäftes, in dem sie arbeitet, zurück. "Wenn vom Tag vorher zu Hause noch etwas übrig ist, bringe ich das mit und kann es mir bei der Arbeit aufwärmen", sagt die 38-Jährige. Hat die heimische Küche nichts mehr hergegeben, holt sie sich gern Sushi im Supermarkt in der Nähe. Nur eines "ist so gar nicht meins", gesteht Heinen: die klassische Pausenstulle.

Einen Aufenthaltsraum gibt es auch im Laden seitlich des Kudamms, wo Nadine Dimmer arbeitet. Der allerdings sei im Winter häufig ziemlich kalt. Außerdem nutzt die 37-Jährige ihre einstündige Arbeitsunterbrechung gern noch für Besorgungen – so auch an diesem trüben Mittag. Zeit, mitgebrachtes Essen von zu Hause zu verspeisen, findet sie vorher trotzdem immer. "Draußen essen ist teurer, außerdem steht man dann oft in der Schlange und hat nicht die rechte Ruhe", sagt sie.

Pausen hat Bruno Fleischmann (20) zwar ebenfalls in seinem Job, allerdings kaum einmal zur eigentlichen Mittagszeit. Denn Fleischmann arbeitet als Auszubildender beim Theater und fängt seinen Dienst deshalb erst später an. Trotzdem nutzt er regelmäßig und auch gern die hauseigene Kantine des Theaters. "Das ist für mich finanziell günstig, und es schmeckt auch noch gut", sagt er. Zeitlich kann, wenn er Glück hat, die Auszeit dabei auch mal länger sein als 60 Minuten.

Eines ist für Thomas Pij unerlässlich: Etwas Warmes muss es sein zu Mittag, a...

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