UN: 1,4 Millionen ungeplante Schwangerschaften in der Corona-Pandemie

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Untersuchung einer schwangeren 17-Jährigen in Kenia (Bild: REUTERS/Monicah Mwangi)
Untersuchung einer schwangeren 17-Jährigen in Kenia (Bild: REUTERS/Monicah Mwangi)

Rund zwölf Millionen Frauen weltweit haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen wegen der Coronavirus-Pandemie Schwierigkeiten beim Zugang zu Verhütungsmitteln gehabt.

Dies habe zu etwa 1,4 Millionen ungewollten Schwangerschaften geführt, heißt es in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA).

Die Pandemie hat demnach in 115 Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen Störungen der Versorgung bei der Familienplanung verursacht. 

Dies habe etwa an Reisebeschränkungen, Lieferketten-Unterbrechungen, dem Mangel an Arzneimitteln sowie an der Überlastung der Gesundheitseinrichtungen gelegen. Gerade für das Leben von Frauen in ärmeren Ländern habe dies schwerwiegende Folgen.

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