UN-Chef sieht "Wind der Hoffnung" in afrikanischen Friedensabkommen und Wahlen

UN-Generalsekretär Antonio Guterres blickt nach einer Reihe friedlicher Wahlen und Waffenruhen zuversichtlich auf die Zukunft des afrikanischen Kontinents

UN-Generalsekretär Antonio Guterres blickt nach einer Reihe von Friedensabkommen und friedlichen Wahlen zuversichtlich auf die Zukunft des afrikanischen Kontinents. Ein "Wind der Hoffnung" wehe derzeit über Afrika, sagte Guterres am Samstag in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba, wo am Sonntag die Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) zu einem Gipfel zusammentreffen. Als Beispiel nannte er die Versöhnung zwischen Äthiopien und Eritrea sowie Friedensabkommen im Südsudan und der Zentralafrikanischen Republik.

"Wir arbeiten zusammen, um zu sehen, ob wir uns in Libyen in die gleiche Richtung bewegen können", sagte Guterres. Die Wahlen in Madagaskar, der Demokratischen Republik Kongo und Mali seien trotz großer Bedenken friedlich verlaufen. All dies sei das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen von UNO und AU, um zu erreichen, "dass die Gewehre von 2020 auf dem afrikanischen Kontinent schweigen".

Vor dem Gipfel der 55 AU-Mitgliedstaaten ging Guterres sogar noch einen Schritt weiter: "Ich glaube Afrika wird zu einem Beispiel, wo es möglich ist, Konflikte zu lösen und zu vermeiden und ich hoffe, dieser Wind der Hoffnung kann auf andere Teile der Welt ausgeweitet werden."