Nach dem Unfall: Adel Tawil - Wenn plötzlich alles zusammenbricht

Der Sänger Adel Tawil ist nach seiner Scheidung und seinem schweren Unfall mit einem neun Album zurück. Ein Gespräch.

Wenn es einmal schief läuft, dann so richtig: Mit dieser Weisheit seines Vaters fasst Adel Tawil die vergangenen zwei Jahre seines Lebens zusammen. Der 38-Jährige trennte sich Ende 2014 zunächst von seiner Ehefrau Jasmin und durchlebte einen öffentlichen Rosenkrieg. Mitte 2016 verletzte sich der Musiker bei einem Sprung in den Pool schwer an der Halswirbelsäule und musste seine komplette Tour absagen. "Ich bin froh, am Leben zu sein", sagt er heute. In dieser Woche ist nun Adel Tawils zweites Soloalbum "So schön anders" erschienen, auf dem er die Zeit des Umbruchs zu Songs verarbeitet hat. Im Interview spricht der Berliner über den schweren Gang zum Scheidungsrichter, seine neue Leichtigkeit ohne Pläne und den Sex-Appeal Europas.

Ihr erstes Soloalbum "Lieder" haben Sie 2013 veröffentlicht, seit 2015 wurde immer wieder der Nachfolger angekündigt. Jetzt haben wir 2017. Hatten Sie eine Schreibblockade?

Adel Tawil: Ich bin Ende 2015 nach Hawaii geflogen, erst dort konnte ich wirklich wieder schreiben. Natürlich habe ich es vorher probiert, an den Tagen, an denen ich klar denken konnte. Aber so eine Trennung reißt eben viel ein. Hätte man mich noch kurz vorher gefragt, ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal scheiden lasse.

Wann haben Sie diesen Schritt vollzogen? War das nach der Trennung noch mal ein besonders aufwühlender Moment?

Im vergangenen Winter. Das war schon krass. Eigentlich war ich nie ein Fan vom Heiraten. Ich glaube, das geht vielen Männern so. Trotzdem war ich dann...

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