Unfall auf Militärring: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen defekter Ampelschaltung

Zeugen beobachten Täter – Polizeibeamte nehmen junge Männer an ihrem Fahrzeug fest.

Eine defekte Ampel könnte den Unfall auf der Militärringstraße am Montagmorgen verursacht haben. Gegen 6.15 wurde ein 52 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Auto lebensgefährlich verletzt. Laut Polizei könnte die Ampel an der Anschlussstelle Longerich den Unfallverlauf beeinflusst haben. Während der Unfallaufnahme war sie mehrmals ausgefallen, laut Polizei ohne auf gelbes Blinklicht zu schalten.

Für die Wartung des Militärrings und der dortigen Ampeln ist der Landesbetrieb Straßen NRW zuständig. „Viele der Ampeln sind aus den 70er und 80er Jahren und damit steinalt“, erklärte ein Pressesprecher des Betriebs auf Anfrage des Kölner Stadt-Anzeiger. Teilweise seien keine Ersatzteile mehr lieferbar. So lange die Ampeln aber funktionierten, blieben sie in Betrieb.

Behörden schließen Verantwortlichkeit aus

Der Militärring werde regelmäßig geprüft. Zu dem aktuellen Vorfall könne man nichts sagen, da der Staatsanwalt bereits ermittle. Eine Verantwortlichkeit schloss die Behörde aber aus, da bei einem Ausfall die Straßenschilder oder der Grundsatz rechts-vor-links zu beachten seien.

Der Motorradfahrer kam gerade von der Autobahn 57 und wollte auf den Militärring in Richtung Ossendorf abbiegen. Laut Zeugen fuhr er bei grün zeigender Ampel los und stieß auf der Kreuzung mit einem nach Longerich fahrenden BMW zusammen. Der 52-Jährige wurde auf die Motorhaube geschleudert und blieb danach auf der Fahrbahn liegen. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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