Ein unfreiwilliger Internet-Star ist jetzt Sport-Champion

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Ein unfreiwilliger Internet-Star ist jetzt Sport-Champion
Ein unfreiwilliger Internet-Star ist jetzt Sport-Champion

Sagt Ihnen der Name Dieunerst Collin etwas?

Vermutlich nicht, doch wer Social-Media-Formate wie Twitter häufig nutzt oder früher schon einmal bei Vine aktiv war, wird ihn fast unweigerlich schon einmal gesehen haben.

Denn Collin ist die zentrale Figur jenes viralen Videos auf Vine, welches Fox8 zufolge einst 19 Million Mal angesehen worden war und bis heute unzählige Male als Meme verwendet wurde.

In dem Video ist die witzige Reaktion des jungen Collin zu sehen, als er 2013 mit dem Jungstar Lil Terrio verwechselt wurde - als tanzender Junge mit dem Spruch „Ooh, kill ‚em“ selbst ein virales Phänomen - und dem ihn überschwänglich ansprechenden Mann an der Kamera deshalb einen irritierten Blick zuwarf.

„Killerwal“ Collin wird Football-Champion

Die Schnellrestaurantkette Popeye, in welcher das Video aufgezeichnet worden war, verwendete das Meme später sogar als Werbung.

Jener Junge, der den Spitznamen „Killerwal“ trägt, wurde acht Jahre später nun High School Football State Champion in New Jersey nach einem dramatischen Sieg nach dreifacher Verlängerung.

Auf Twitter teilte Collin danach ein Bild von sich mit der Trophäe und schrieb dazu: „State Champs und Regional Champs. Es war eine Ehre, die O-Line in dieser Saison anzuleiten.“ Die Nachricht, dass aus dem berühmten kleinen Jungen ein veritabler Nachwuchssportler geworden ist, sprach sich speziell in den USA herum - und löste viele geschockte Reaktionen aus, Tenor: Himmel, wie die Zeit vergeht.

Bei Instagram steigen seine Zahlen seitdem rapide an, inzwischen hat er knapp 30.000 Follower - Tendenz rasant steigend.

Als Kind wird Collin wegen des Videos gehänselt

Doch der ganze Ruhm kam nicht freiwillig und gerade als Neunjährigem fiel es Collin anfangs schwer, damit klarzukommen. Immer wieder wurde er wegen des Videos von Mitschülern gehänselt.

„Als das Video rauskam, fühlte es sich wie Mobbing an. Jedes Mal hörte ich ‚Oh, Terio‘ - und das ist nicht mein Name. Ein paar Wochen später fand ich das Video. Ich wurde emotional und weinte etwas. Über die Jahre kam ich darüber hinweg“, wird Collin von Sports Illustrated zitiert.

Durch das Video wurde Collin laut eigener Aussage sogar in anderen Bundesstaaten von fremden Leuten angesprochen, obwohl er sich bemühte, nicht erkannt zu werden, da er das immer „sehr seltsam“ fand.

Inzwischen hat er sich aber an die Berühmtheit wegen des Videos gewöhnt und so hat Collin auf Twitter sogar Beiträge mit Herzen versehen, die das Bild von ihm damals und heute nebeneinander zeigen.

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