Unglück vor Lesbos: Mindestens 16 Menschen ertrinken

Vor der griechischen Insel Lesbos ist ein Boot gekentert, mindestens 16 Menschen ertranken, darunter auch Kinder. Zwei Frauen konnten aus dem Meer gerettet werden. Dem UN-Flüchtlingshilfswerk zufolge kommen die beiden aus Kamerun und dem Kongo. Das überfüllte Schlauchboot war von der Türkei aus nach Griechenland aufgebrochen.

Die türkische, die griechische und die europäische Küstenwache Frontex beteiligten sich an der Suchaktion.

Tragedy returns to Aegean with at least 16 dead in Greek and Turkish waters. Pregnant mother is rescued in crossing. https://t.co/oojC01iyLE— Leo Dobbs (@LDUNHCR) 24. April 2017

Auf den griechischen Ägäisinseln harren derzeit Tausende Menschen unter oft widrigen Bedingungen in Lagern aus. Zwölf Syrer sind in den Hungerstreik getreten, um gegen die schlechten Lebensbedingungen und die langen Wartezeiten bei der Bearbeitung der Asylanträge zu protestieren.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen