Unglücksfilm "Rust": Mitarbeiter von giftiger Spinne gebissen

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Das Filmset des unglücklichen Westerns “Rust“ steht wohl unter keinem guten Stern. Nach dem tödlichen Unfallschuss von Darsteller Alec Baldwin auf eine Kamerafrau schwebt jetzt ein weiterer Mitarbeiter in Lebensgefahr – wegen einer Spinne.

Filmset von
Filmset von "Rust" auf einer Ranch in New Mexico. (Bild: Getty Images)

Der Schlagzeilen-Sturm um den Westernfilm “Rust“, an dessen Set Star-Darsteller Alec Baldwin mit einer Requisiten-Waffe aus Versehen eine Kamerafrau erschoss, scheint sich einfach nicht zu legen. Jetzt ereignete sich beim Abbau des Sets im US-Bundesstaat New Mexico ein weiteres Unglück. Diesmal war allerdings weder das Material noch menschliches Versagen schuld.

Spinnenbiss löst Nekrose aus

Ein Techniker, der für die Beleuchtung und auch die Rohre zuständig war, wurde offenbar bei der Arbeit von einer braunen Einsiedlerspinne in den Arm gebissen. Die Spinnenart gehört zu den giftigsten Nordamerikas, ihr Gift kann Nekrosen, also das Absterben von Gliedmaßen, hervorrufen und in seltenen Fällen auch eine potentiell tödliche Sepsis auslösen.

Die braune Einsiedlerspinne gehört zu den giftigsten Spinnen in Nordamerika. (Bild: Getty Images)
Die braune Einsiedlerspinne gehört zu den giftigsten Spinnen in Nordamerika. (Bild: Getty Images)

Leider passierte bei der Wunde des Technikers genau das. Er wurde bereits mehrfach operiert, wie es auf einer “Just Giving“-Spendenseite im Netz hieß, und könnte aufgrund der fortschreitenden Entzündung und Nekrose seinen Arm verlieren. Ob die Ärzte ihn retten können, sei ungewiss, heißt es auf der Seite.

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Laut SkyNews.com wollten Sprecher des Films das Geschehen am Filmset weder bestätigen noch kommentieren.

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