UNO begrüßen Öffnung von Grenzübergang zum Gazastreifen für humanitäre Hilfe

·Lesedauer: 1 Min.
Grenzposten Kerem Schalom

Die Vereinten Nationen haben die Öffnung eines Grenzübergangs zum Gazastreifen für humanitäre Hilfen begrüßt. Neben der von den israelischen Behörden erlaubten Öffnung des Übergangs Kerem Schalom für "wichtige humanitäre Lieferungen" müsse zudem der Grenzübergang Eres für die Ein- und Ausreise von humanitären Helfern geöffnet werden, forderte ein Sprecher des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Dienstag in Genf.

Der Zugang zum Gazastreifen müsse für Helfer und Waren gewährleistet werden, ergänzte er. Zudem müssten "geeignete Maßnahmen ergriffen werden", damit sich Helfer im Gazastreifen bewegen könnten.

Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern war Anfang vergangener Woche neu aufgeflammt. Mindestens 222 Menschen wurden seither getötet, vor allem Palästinenser. Unter den Opfern waren auch elf Kinder.

Die Gewalteskalation droht die ohnehin schlechte humanitäre Lage im Gazastreifen zu verschlechtern. Nach UN-Angaben flohen rund 47.000 Palästinenser wegen der israelischen Luftangriffe aus ihren Häusern. Mehr als 130 Gebäude wurden zerstört.

ut/isd

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.