UNO: Mindestens 138 Tote seit Beginn der Proteste gegen Putsch in Myanmar

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Barrikaden in Yangon

Seit dem Putsch in Myanmar sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 138 Menschen bei Protesten gegen die Militärjunta getötet worden. UN-Sprecher Stephane Dujarric verurteilte am Montag das gewaltsame Vorgehen gegen "friedliche Demonstranten", unter ihnen Frauen und Kinder. Zuletzt gingen die Sicherheitskräfte mit immer mehr Härte gegen die Demonstranten vor. Allein am Wochenende wurden mehr als 50 Menschen getötet.

Seit der Machtübernahme des Militärs am 1. Februar gehen die Menschen in Myanmar jeden Tag zu Zehntausenden auf die Straße und fordern die Freilassung der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi sowie die Rückkehr zur Demokratie. Die Sicherheitskräfte gehen mit Tränengas, Gummigeschossen und scharfer Munition gegen die Demonstranten vor.

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