Unterbringung in Hamburg: So geht es Obdachlosen in Hotels

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Das Leben auf der Straße ist gefährlich. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation Hamburgs Obdachloser nochmals verschlechtert, weshalb Unterstützer die Unterbringung in leer stehenden Hotels fordern – darunter auch das „CaFée mit Herz“. Durch Spenden ist es der Einrichtung ermöglicht worden, 20 Obdachlose in einem Hotel unterzubringen. Wie ergeht es ihnen dort? Ein Ortstermin. Das „A&O Hostel" liegt an der viel befahrenen Spaldingstraße in Hammerbrook, nur eine Bahnstation vom Hauptbahnhof entfernt. Vor Corona stiegen in dem Hostel mit seinen im Industrial Style eingerichteten Zimmern vor allem Touristen ab. Statt zahlender Gäste sind jetzt Obdachlose dort untergebracht. Einer von ihnen ist Ivars (50). Der 50-Jährige öffnet die Tür zu seinem Zimmer und grüßt auf Englisch mit russischem Akzent. Er ist ordentlich gekleidet, die schulterlangen, dunkelblonden Haare sind gepflegt. Auch das Zimmer ist tadellos aufgeräumt. Er nimmt auf seinem gemachten Doppelbett Bett Platz, neben dem noch ein unbelegtes Etagenbett steht und die großen Fenster verdeckt. Hamburg: So leben Hamburgs Obdachlose in Hotels Kurz vor der Pandemie kam Ivars nach Hamburg, vorher hat er schon in Schottland und Dänemark gelebt. Ursprünglich kommt er aus Belarus. „Was dort passiert, wisst ihr ja“, antwortet er auf die Frage, warum er von dort weg ist. Hier angekommen ging es auch schon mit dem ersten Lockdown los und Arbeit war nicht mehr zu finden. Ohne Geld und Dach überm Kopf fand er Unterschlupf im Winternotprogramm Hammerbrook. „Wegen Corona ging das Programm das ganze Jahr, hatte also auch etwas Positives, dieses Corona!“, sagt er lachend. Jetzt sei er froh, dass er im A&O Hostel sei, hier habe er alles was man so brauche – ein richtiges Leben sei das aber nicht. Hamburg: So geht es Ivars im „A&O Hostel“ Der 50-Jährige ist froh und dankbar, in dem Hostel sein zu dürfen, darauf ausruhen möchte er sich aber nicht. „Das ist kein guter Lebensabschnitt für mich und auf Dauer kein Leben, aber ich hoffe dass ich...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo