Unternehmensbesuch: Müller: Autonomes Fahren bei Bus und Bahn schneller möglich

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Berlin. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich am Rande eines Termins bei dem Berliner Entwicklungsdienstleister IAV für die Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte in neuen Stadtquartieren ausgesprochen. Müller sagte, er sehe vor allem in der neuen Siemensstadt und bei der Nachnutzung des Flughafengeländes in Tegel Potenzial dafür. Müller, der den Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, bei dem Unternehmensbesuch begleitete, fuhr auf dem Gelände von IAV in Charlottenburg auch in einem autonom fahrenden Auto.

Für einen Einsatz im Regelbetrieb werde die Technologie aber noch einige Jahre brauchen, sagte Müller. „Ich glaube gerade der ÖPNV und der Güterverkehr sind die Bereiche, in denen es sehr viel schneller gelingen wird als im privaten Personenverkehr, weil man eben doch im ÖPNV und Güterverkehr Strecken vorplanen kann auf denen dann autonomes Fahren möglich ist“, erklärte der SPD-Politiker.

IAV betont starke Wissenschaftslandschaft

Der Entwicklungsdienstleister IAV entwickelt am Standort Berlin unter anderem autonome Technologien für das Einparken von Fahrzeugen, entwickelte Lösungen für das digitale Automobil und neue Technik für Elektroantriebe. Gemeinsam mit einem Partner arbeitet IAV in Brandenburg auch daran, einst im Linienverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eingesetzte Doppeldecker-Busse mit Dieselantrieb für die Tourismusbranche zu elektrifizieren. Bereits im Herbst könnten erste Testfahrten der umgerüsteten E-Busse in Ber...

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