Unternehmensfinanzierung: Wie eine Bank für die Berliner Wirtschaft bürgt

Bürgschaften sind in der Berliner Wirtschaft weiterhin gefragt. Sie verhelfen Unternehmen zu Liquidität – zum Beispiel beim Roboterbau.

Matthias Krinke baut seit 25 Jahren in Berlin Roboter und Prüfautomaten. "Das ist wie Atmen", sagt der Gründer und Geschäftsführer der pi4_robotics GmbH. Auf Phasen des ruhigen Geschäftsverlaufs folgen Wachstumsschübe. Dann steigt der Liquiditätsbedarf. "Die Bürgschaftsbank Berlin-Brandenburg hat uns geholfen, Liquidität zu gewinnen", sagt er. Denn ob man als Unternehmer Geld auf dem Kapitalmarkt bekommt, ist immer eine Frage der Sicherheiten – ganz besonders bei jungen Unternehmen. Krinke will weiter investieren. Sein Plan ist eine Fabrik, in der Roboter neue Roboter bauen.

Das Wachstum der Berliner Wirtschaft beschert auch der Bürgschaftsbank Berlin-Brandenburg (BBB) gute Geschäftszahlen. Die Förderbank der Kammern, der Wirtschaftsverbände und der Kreditwirtschaft hat die Aufgabe, Unternehmensfinanzierungen zu besichern.

Volumen auf 82,8 Millionen Euro gestiegen

Das Volumen der Beteiligungen und Kredite, für die Unternehmen Sicherheiten benötigten, ist im Jahr 2016 auf 82,8 Millionen Euro gestiegen. Das sind vier Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Ferner hat das Geldhaus besicherte Finanzierungen in Höhe von 57,3 Millionen Euro zugesagt (acht Prozent weniger als im Vorjahr). Die durch die BBB ermöglichten Garantieren haben Investitionen in Höhe von 95,5 Millionen Euro ermöglicht und nach ihren Angaben 3900 Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen. Die maximale Höhe der Bürgschaften beläuft sich auf 1,25 Millionen Euro.

Von den 210 neu verbürgten Unternehmen waren gut die Hälf...

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