Unternehmerinnen-Tafel: "Die Frauenquote ist eine gute Starthilfe"

Die fast ausschließlich weibliche Runde an der Unternehmerinnen-Tafel der Berliner Morgenpost und der Investitionsbank Berlin im Waldorf Astoria

Das gute Angebot für Kinderbetreuung und die im deutschen Vergleich vielen Frauen in Führungspositionen sind ein echtes Plus für die Entwicklung der Berliner Wirtschaft. Zu diesem Schluss kam die fast ausschließlich weibliche Runde an der Unternehmerinnen-Tafel der Berliner Morgenpost und der Investitionsbank Berlin (IBB). Berlin könne sich in dieser Hinsicht – trotz vieler Defizite – sehen lassen, beantworteten die Teilnehmerinnen die Ausgangsfrage des Abends in der Bibliothek im 15. Stock des Hotels Waldorf Astoria hoch über dem Breitscheidplatz.

Angesichts des Themas ging es häufiger als bei früheren Unternehmertafeln um die persönliche Lebenslage und die Frage, wie denn die Frauen Karriere, Kinder und Partnerschaft unter einen Hut bekommen. "45 Jahre alt, zwei Kinder, 14 und vier: Männer würden sich nie so vorstellen", begrüßte IBB-Vorstandsfrau Sonja Kardorf die Gäste. Die Bankerin berichtete von ihrer Irritation, als sie nach ihrem Wechsel aus dem privaten Teil der stark männlich dominierten Finanzwirtschaft in die landeseigene IBB kam. "Quote, Frauenbeauftragte, Landesgleichstellungsgesetz", das komme ihr immer noch merkwürdig vor, bekannte die Managerin. Mittlerweile ist sie aber überzeugt: "Die Quote ist eine gute Starthilfe." Sie sei nützlich wenn sie zielführend eingesetzt werde.

Unter den erfolgreichen Frauen am Tisch denken inzwischen viele so. Sie habe ihre Meinung revidiert, bekannte etwa Katrin Krömer, Chefin des bahn-eigenen Personaldienstleisters DB JobService...

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