Unvorsichtig: Mann macht Schnappschuss mit Bär

Einige Menschen tun wirklich alles, um ein gutes Foto zu bekommen: In Alaska ist ein Mann zu wilden Bären ins Wasser gestiegen, um einen Schnappschuss zu schießen. Die Aktion war nicht nur lebensgefährlich, der Hobby-Fotograf hat nun auch Ärger am Hals.

Lebensgefährlich: Dieser Mann riskierte sein Leben – für ein Smartphone-Foto. (Bild-Copyright: erum chad/ YouTube)

Es sind unfassbare Bilder: Normalerweise überträgt eine Kamera im Katmai-Nationalpark, wie Bären an einem Fluss in nahezu unberührter Natur nach Fischen jagen.

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Plötzlich tritt jedoch ein Mann ins Bild und watet direkt auf fünf Braunbären zu, die gerade Lachse fangen. Schritt für Schritt nähert sich der Mann den wilden Tieren, zückt sein Smartphone, schießt einige Fotos und klettert wieder aus dem Wasser.

Zu seinem Glück schenkten die Bären dem Mann nur wenig Beachtung. Sie blieben während des kompletten Vorfalls ruhig und hatten für den Eindringling nicht mehr als ein paar müde Blicke übrig. Es ist nicht auszudenken, was mit dem sorglosen Touristen passiert wäre, hätten sich die Tiere von ihm gestört gefühlt. Ein Angriff der Bären hätte sowohl für den Mann als auch die Tiere “desaströse Folgen” haben können, so Parkleiter Mark Sturm zu “People”.

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Besonders brisant: Der Park hatte in diesem Bereich erst wenige Tage vorher wieder geöffnet. Zuvor war er für Besucher kurzzeitig gesperrt, so der National Park Service. Hintergrund: An dem Fluss wimmelt es zu dieser Jahreszeit nur so vor hungrigen Bären. Der Mann und seine Begleiter wurden mittlerweile identifiziert. Da sie gegen die Parkrichtlinien verstoßen haben, drohen ihnen Strafen.

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