Unwetter-Alarm - und es wird kalt wie lange nicht

Unwetter-Alarm in der kommenden Nacht und am Donnerstag durch Starkregen! Danach nass und kühl! Kältestes Wochenende seit Monaten naht!

Der Donnerstag soll so richtig nass werden (Bild: Reuters)
Der Donnerstag soll so richtig nass werden (Bild: Reuters)

Wiesbaden – Es gab in den vergangenen Stunden schon den ersten kräftigen Regen. In der kommenden Nacht und morgen wird das noch mehr werden. Stellenweise ist das Starkregen, der runterkommt und der kann regional eng begrenzt sogar zu Überschwemmungen führen. Binnen kurzer Zeit sind gut und gerne mal 40 bis 50 Liter Regen möglich. Siehe dazu auch die nachfolgende Grafik. Dort sieht man die berechneten Regensummen bis zum Freitagmorgen.

Der brenzligste Tag soll erst einmal der Montag sein (Quelle: wetterzentrale.de)
Der brenzligste Tag soll erst einmal der Montag sein (Quelle: wetterzentrale.de)

Das wird stellenweise sehr nass werden. Wie immer bekommt natürlich nicht jeder etwas davon ab. Auch das kommende Wochenende wird richtig frisch werden, verbreitet liegen die Höchstwerte unter 20 Grad, so kalt war es seit Wochen, ja sogar seit Monaten nicht mehr in Deutschland gewesen.

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"Wetter-Experte Jung: Wetter- und Unwetterwarnungen drohen

"Auch die Tage nach Donnerstag bleiben sehr wechselhaft und kühl. Der Sommer ist nun endgültig verschwunden. Erst im Verlauf der nächsten Wetterwoche beruhigt sich die Wetterlage wieder und die Sonne kommt wieder mehr zum Zug. Ob wir dann den Altweibersommer bekommen, müssen wir weiterhin noch abwarten, auf jeden Fall wird es dann wieder freundlicher und sonniger. Der Regen lässt wieder nach. Der brenzligste Tag wird aber erst mal morgen sein. Da wird es richtig nass werden und es drohen eng begrenzt eben auch Überschwemmungen in Deutschland. Da können schnell mal Keller volllaufen oder Straßen überschwemmt werden. Wahrscheinlich werden morgen etliche Wetter- und Unwetterwarnungen ausgegeben werden müssen", warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Insgesamt geht es eher wechselhaft weiter. Der Altweibersommer ist nächste Woche zwar weiterhin möglich, steht aber ziemlich auf der Kippe. Die nachfolgende Karte zeigt die Regensummen bis zum 23. September. Da könnte jeder mal etwas abbekommen. Die ganz große Dürre ist damit erstmal etwas gelindert, auch der Waldbrand im Harz dürfte sich entspannen.

In den nächsten Tagen drohen Unwetterwarnungen (Quelle: wetterzentrale.de)
In den nächsten Tagen drohen Unwetterwarnungen (Quelle: wetterzentrale.de)

So geht es in den kommenden Tagen weiter

  • Mittwoch: 22 bis 29 Grad, erst freundlich, nach Osten einzelne Schauer und Gewitter, in der Nacht aus Westen neue Schauer und Gewitter

  • Donnerstag: 17 bis 24 Grad, heftige Schauer und Gewitter, stellenweise auch Unwetter, regional Überflutungen durch Starkregen

  • Freitag: 18 bis 24 Grad, einzelne Schauer und Gewitter, stellenweise auch Sonnenschein

  • Samstag: 15 bis 22 Grad, kältester Samstag seit Wochen! Immer wieder Regenschauer oder kurze Gewitter

  • Sonntag: 18 bis 22 Grad, etwas freundlicher, Mix aus Sonne und Wolken

  • Montag: 19 bis 24 Grad, mal Sonne, mal Wolken und meist trocken

  • Dienstag: 18 bis 24 Grad, aus Westen neue Schauer und Gewitter

  • Mittwoch: 18 bis 24 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, wieder einzelne Schauer und Gewitter

Auf jeden Fall bringen die kommenden 14 Tage in den Alpen so richtig mieses Wetter, dort ist kein Wetter für Urlaub oder zum Wandern. Es schüttet bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Dort drohen Unwetter!

"Sollte jemand in den kommenden 14 Tagen zum Wandern ins Gebirge wollen, sprich die Alpen, so kann ich nur davon abraten. Da könnten 14 Tage Dauerregen auf dem Urlaubsprogramm stehen" so Wetterexperte Jung.