Unwetter hinterlässt schwere Schäden in ostfriesischer Gemeinde

Feuerwehrauto

Ein starker Sturm hat in der Gemeinde Großheide in Ostfriesland zahlreiche Häuser teils erheblich beschädigt. Die Angaben eines Feuerwehrsprechers vom Dienstag waren mindestens 50 Gebäude betroffen sowie fünf davon wegen schwerer Beschädigungen unbewohnbar. Verletzt wurde bei dem Unwetter vom Montagabend nach einer ersten Bilanz der Einsatzkräfte allerdings niemand.

Der Feuerwehrsprecher nannte dies angesichts der Schäden in dem Ort gegenüber der Nachrichtenagentur AFP ein "Wunder". Der Sturm habe etwa Mauerbrocken und Zäune durch die Luft gewirbelt. Weit mehr als hundert Feuerwehrleute seien die ganze Nacht über im Einsatz gewesen, um Straßen zu räumen und beschädigte Gebäude zu sichern.

Nach Angaben der Polizei in Aurich gab es am Dienstag zunächst noch keinen genaueren Überblick über das Ausmaß der Schäden. Auch den Beamten lagen zunächst aber keine Meldungen über Verletzte vor. Für Bewohner der besonders stark beschädigten Häuser habe die Gemeinde Notunterkünfte organisiert, sagte eine Sprecherin.

Der Sturm hatte den küstennahen Ort im Westen Niedersachsens am Montagabend gegen 20.15 Uhr getroffen. Auf Bildern aus Großheide waren mehrere Häuser mit abgedeckten und teils aufgerissenen Dächern zu sehen. Videos, die über den Kurzbotschaftendienst Twitter verbreitet wurden, zeigten zudem einen tornadoartigen Wolkentrichter. Eine Bestätigung von Experten, dass es sich bei dem Unwetter um einen Tornado handelte, stand zunächst noch aus.

bro/cfm

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.