Durch Unwetter in Kolumbien starben seit Jahresbeginn 360 Menschen

In Mocoa starben mindestens 323 Menschen

Durch die starken Regenfälle in Kolumbien sind seit Jahresbeginn bereits 360 Menschen ums Leben gekommen. Rund hundert Menschen würden vermisst, teilte Präsident Juan Manuel Santos am Samstag mit. Mehr als 10.300 Haushalte in 168 Gemeinden seien von den Unwettern betroffen.

Die Ursachen für die vielen Erdrutsche hingen mit dem Klimawandel zusammen, erklärte der Präsident und forderte einen sorgsameren Umgang mit der Natur. "Wir müssen das, was wir zerstört haben, wie die Wälder, die Flussgebiete, wieder aufforsten." Sonst werde es weitere Erdrutsche und Schlammlawinen geben, warnte Santos.

Am 31. März hatte eine riesige Schlammlawine die Stadt Mocoa im Süden des Landes zerstört. Dort starben 323 Menschen, 103 Menschen werden seitdem vermisst.

In der vergangenen Woche starben erneut 19 Menschen, darunter 17 durch Erdrutsche in Manizales im mittleren Westen des Landes, und zwei weitere im nordwestlichen Departamentos Choco.

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