Unwetter in Peru: Dutzende Tote nach Überschwemmungen und Erdrutschen

Mindestens sieben Menschen sind bei einem Erdrutsch in Peru ums Leben gekommen. Die Opfer waren in mehreren Bussen, die auf einer Landstraße im nördlichen Department La Libertad laut Medienberichten auf die Räumung von Geröll warteten. Weitere zehn Menschen wurden verletzt. Nach erneuten heftigen Regenfällen und Erdrutschen ist die Zahl der Todesopfer in Peru seit Dezember auf fast 70 gestiegen.

“Wie jeder weiß, haben wir es mit einem ernsten Klimaproblem zu tun, das wir nicht verhindern können: Seit 1998 gab es keinen Vorfall dieser Stärke an der Küste von Peru”, so Staatspräsident Pedro Pablo Kuczynski

Peru ist seit Wochen mit zum Teil sintflutartigen Regenfällen konfrontiert. Die Regierung stockte den Etat für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur auf 2,5 Milliarden Soles (710 Mio. Euro) auf. Nach offiziellen Angaben sind mehr als 70.000 Menschen obdachlos.

Bildstrecke: Erdrutsche und Überschwemmungen in Peru: Spektakuläre Rettungsaktion in Lima. https://t.co/HodqDTSBnx via NZZ— Michèle Schell (schellmisch) 18. März 2017

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