Unzählige Twitter-User können sich nicht einloggen, nur Elon Musk hat kein Problem

Bei Twitter ist es in der Nacht weltweit zu massiven Ausfällen gekommen. Stundenlang konnten sich viele User nicht einloggen. Aber der neue Twitter-Boss Elon Musk kommentierte lapidar: "Bei mir funktioniert’s".

Elon Musk:
Elon Musk: "Bei mir funktioniert's". (Bild: Getty Images)

In der vergangenen Nacht ist es zu erheblichen Störungen bei Twitter gekommen. Weltweit meldeten Nutzer, dass sie sich über Stunden nicht bei dem Nachrichtendienst einloggen konnten. Laut downdetector.com, ein Portal, das über Ausfälle im Internet informiert, war die Website kurz vor Mitternacht GMT (Donnerstag 11 Uhr AEDT, Mittwoch 19 Uhr EST) nicht mehr verfügbar.

Technische Schwierigkeiten lagen bei Twitter

Innerhalb einer Stunde berichteten mehr als 10.000 Nutzer auf der Website von Störungen. Das Technikportal NetBlocks, das sich für Cybersicherheit und Kontrolle des Internets einsetzt, meldete um 1.51 Uhr: "Hinweis: Bei Twitter kommt es zu internationalen Ausfällen, die die mobile App und Funktionen, einschließlich Benachrichtigungen, betreffen; ein Vorfall, der nicht mit Internetunterbrechungen oder -filterung auf Länderebene zusammenhängt".

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Während es vielen Nutzern weiterhin stundenlang nicht möglich war, sich einzuloggen, konnten andere den Dienst weiter nutzen. Viele berichteten auch direkt auf Twitter unter dem Hashtag #TwitterDown von den weltweiten Störungen. Ein User schrieb "Kann das hier irgendjemand sehen oder ist Twitter kaputt?" und bekam prompt von Elon Musk selbst die Antwort: "Bei mir funktioniert's".

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Erst kurz vor 6 Uhr morgens setzte Musk einen weiteren Tweet ab, der die Störung erklären sollte. Man habe signifikante Änderungen am Back-End-Server vorgenommen, der Nachrichtendienst müsse nun schneller sein.

Darauf reagierten viele Nutzer mit spöttischen Kommentaren, etwa dass Twitter nun schneller als Flugzeuge und sogar Lichtgeschwindigkeit sei und posteten Bilder von blauen Vögeln mit Raketenantrieb und Videos von in Zeitlupe umfallenden Riesenschildkröten.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Probleme durch Massenentlassungen

Breits kurz nachdem Elon Musk Boss bei Twitter wurde, prognostizierten Technikexperten Probleme bei dem Nachrichtendienst. Denn nach der Übernahme durch Musk, der das Unternehmen Ende Oktober für 44 Milliarden US-Dollar übernommen hatte, kam es bei Twitter zu Massenentlassungen. Laut The Guardian wurden in der ersten Woche etwa 50 Prozent der 7.500 Mitarbeiter entlassen, in der zweiten Woche wurden vier von fünf der 5.500 beauftragen Fremdfirmen geschasst.

Im Video: Elon Musk motiviert Tesla-Mitarbeiter mit E-Mail