"Unzureichende Schutzwirkung": Vor dieser FFP2-Maske warnen Verbraucherschützer

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Verbraucherschützer warnen vor einer FFP2-Maske der Marke mfa. Das Produkt biete eine "unzureichende Schutzwirkung" und stelle ein "Gesundheitsrisiko" dar.

stack of FFP2 or N95 respirator face masks on blue background
Symbolbild: Getty Images

Die Verbraucherschutzorganisation produktwarnung.eu warnt vor dem Gebrauch einer FFP2-Maske des türkischen Herstellers MFA Mask. Das Produkt entspreche nicht der europäischen Norm und habe eine "unzureichende Schutzwirkung".

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In einer heute veröffentlichten Warnung weist die Organisation auf einen Mangel der FFP2 NR D Feinstaubmaske der Marke mfa hin. Die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials sei "unzureichend". Die Filterleistung des Produkts mit der Modellnummer C-267 liege nur bei 74 Prozent statt bei erforderlichen 94 Prozent. Folglich könnten "übermäßig viele Partikel oder Mikroorganismen durch die Maske gelangen und das Infektionsrisiko erhöhen".

In Deutschland verboten

Die Atemschutzmaske entspreche nicht der Verordnung über persönliche Schutzausrüstung (PSA) und der europäischen Norm EN 149. Es bestehe daher ein "Gesundheitsrisiko". Produktwarnung weist darauf hin, dass deutsche Behörden das "Inverkehrbringen des Produkts" verboten hätten.

Der mit FFP2 und CE gekennzeichnete Hygieneartikel wird in weiß-blauen Kartonpackungen mit 20 Masken verkauft. Jede Maske ist in einem durchsichtigen Plastikbeutel verpackt. Vertrieben wurde das Produkt der Organisation zufolge auch online, "insbesondere" über die Plattform des Onlineversandhändlers Amazon.

Darauf gilt es zu achten

Eine FFP-Maske muss wie auch eine medizinische Gesichtsmaske ("OP-Maske") den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die partikelfiltrierende Halbmaske, wie die Atemschutzmaske auch genannt wird, muss die europäische Norm EN 149 erfüllen. Ihr Material muss also mindestens 94 Prozent der Testaerosole filtern. Die Kennzeichnung CE zeigt an, dass das Medizinprodukt allen gültigen Gesetzen und Normen entspricht. Es darf damit rechtmäßig in Europa vertrieben werden.

Hohe Filterwirkung: Wenn die Maske gut sitzt

Die beanstandete mfa-Maske hat das CE-Zertifikat, was ist also das Problem? Ein Hinweis findet sich in der Warnmeldung von Produktwarnung. Demnach habe sich "herausgestellt, dass Behörden in Deutschland Masken mit ungültigen oder gefälschten CE-Kennzeichnungen eine Genehmigung ausgestellt hatten, wenn die Masken einen Schnelltest bestanden hatten." 

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