Nach dem US-Angriff in Syrien: Diese weiteren Entwicklungen sind jetzt möglich

Andreas Rinke
GettyImages 824491 Assad

Mit dem US-Luftangriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt hat US-Präsident

Donald Trump

eine 180-Grad-Wende in der Syrien-Politik vollzogen.

Zumindest darüber sind sich fast alle Beobachter einig. Allerdings herrscht große Unsicherheit, was dieser Schritt für die Entwicklung im syrischen Bürgerkrieg, im Verhältnis zu anderen Mächten wie Russland, aber auch für Konfliktherde wie Nordkorea bedeutet. Diskutiert werden von Diplomaten und Experten mehrere mögliche Szenarien.

 1. Variante — Eskalation in Syrien

Deutsche Politiker wie Außenminister

Sigmar Gabriel

warnen vor einer Ausweitung des Konflikts. Denn anfangs hatte die US-Regierung noch von einem einmaligen Militärschlag gesprochen. Dann aber warnte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, dass die USA weitere Schritte gehen könnten, sollte es einen erneuten Giftgaseinsatz geben. Möglicherweise müsste Trump tatsächlich erneut reagieren, sollte es einen neuen Zwischenfall geben, glaubt ein EU-Diplomat.

Zu den Befürchtungen einer militärischen Eskalation passt, dass die russische Regierung auch die Kommunikation mit der US-Luftwaffe über Angriffe beider Länder auf Stellungen der islamistischen Extremistenmiliz IS ausgesetzt hat. Diese ist wichtig, um Kollisionen von Kampfjets beider Staaten zu verhindern. Zugleich hat Moskau angekündigt, die Luftabwehrfähigkeit der syrischen Armee aufzustocken und eine Fregatte mit Lenkwaffen vor die syrische Küste verlegt. Laut einer Emnid-Umfragen fürchten 40 Prozent der Deutschen eine Konfrontation der beiden Atommächte – die Gabriel allerdings nicht erwartet.

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