US-Behörden untersuchen alarmierend hohe Zahl von Manati-Todesfällen in Florida

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Seekuh im Zoo

Die US-Behörden untersuchen eine dramatische Zunahme der Todesfälle von Seekühen in Florida. Seit Jahresbeginn wurden bereits fast 540 der auch Manati genannten Tiere verendet gefunden - 349 mehr als im gesamten vergangenen Jahr, wie die zuständige Behörde FWC Florida mitteilte. Normalerweise liegt die Zahl der Todesfälle bei Seekühen in Florida bei rund 172 im Jahr.

Ein Grund für die extreme Zunahme könnte ein Futtermangel sein, erklärte die FWC. Viele der verendeten Seekühe erwiesen sich als massiv unterernährt. Im Lebensraum der Tiere sei das Nahrungsangebot an Seegras stark zurückgegangen. Verantwortlich ist möglicherweise eine durch Wasserverschmutzung ausgelöste Algenblüte, durch die das Seegras nicht genügend Sonnenlicht bekommt.

gt/isd