US-Justizminister kündigt härtere Strafen bei illegalen Grenzübertritten an

US-Justizminister Jeff Sessions hat härtere Strafen für neue illegale Einwanderer aus Mexiko gefordert. Jeder, der ohne Einwanderungsdokumente von Mexiko aus über die Grenze in die USA komme, werde von nun an festgenommen und einem Richter präsentiert, kündigte Sessions am Dienstag in einer Rede vor Grenzschutzbeamten im Bundesstaat Arizona an.

Menschen, die illegale Einwanderer über die Grenze schmuggelten oder ihnen Zuflucht gewährten, würden inhaftiert, sagte Sessions. Illegale Einwanderer, die ein zweites Mal beim Grenzübertritt erwischt würden, müssten mit einer Anklage rechnen. Gleiches gelte für die Verwendung gefälschter Papiere. Bislang waren illegale Einwanderer in der Regel einfach wieder über die Grenze zurückgebracht worden.

"Das ist eine neue Ära", kündigte Sessions an. "Das ist die Trump-Ära", sagte er mit Blick auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump. "Die Gesetzlosigkeit und der Verzicht auf unsere Pflicht, die Einwanderungsgesetze anzuwenden, sind vorbei."

Die Regierung unter Präsident Trump verfolgt eine harte Linie gegen die illegale Einwanderung. Nach Angaben von Sessions hat diese Politik bereits Wirkung gezeigt. Zwischen Januar und Februar ging die Zahl der illegalen Grenzübertritte demnach um 40 Prozent zurück.

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